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Cottbus Montag, 12 Dezember 2016 16:36 |  von Redaktion

Autohaus Cottbus eröffnet Sportwagen-Center für Mercedes-AMG

Autohaus Cottbus eröffnet Sportwagen-Center für Mercedes-AMG

Am Dienstag, 6. Dezember, eröffnete die Autohaus Cottbus (AHC) GmbH im Gewerbegebiet Cottbus-Groß Gaglow ein Sportwagen-Center, welches ausschließlich Mercedes-AMG Fahrzeuge führt. Mercedes-AMG sind Hochleistungsfahrzeuge mit sportivem Charakter, von Limousinen, Coupès, SUVs, Cabriolets  bis hin zu Roadstern. AMG steht weltweit für automobile Exklusivität und dynamischen Fahrspaß. Die Entwicklung der Modelle ist ein Mix aus ingenieurtechnischer Perfektion, Leidenschaft und Teamarbeit.

Hagen Ridzkowski, Geschäftsführer der Autohaus Cottbus (AHC) GmbH: „Wir freuen uns, alle Sportwagen-Fans an diesem tollen Standort und in einer einzigartigen Immobilie begrüßen zu können. Hier kann man den Sound der leistungsstarken High-Performance-Modelle erleben.“ Mit dem Center ist das AHC exklusiv zwischen Berlin, Frankfurt/Oder und Dresden. „Ein Meilenstein in unserer erfolgreichen Unternehmensentwicklung“, so Hagen Ridzkowski. Das Center übernimmt auch weiterhin Werkstattarbeiten für Porsche-Modelle.

Verkaufsleiter Marco Koenigs: „Am neuen Standort werden wir der hochklassigen Marke in allen Punkten absolut gerecht. Durch die Zentralisierung ist es uns möglich, eine viel größere Produktvielfalt zu präsentieren und eine Kundenbetreuung auf einem ganz neuen Level zu bieten.“ Geplant sind dabei unter anderem besondere Events in kleineren Runden zum Kennenlernen, eine AMG-Experience im Frühjahr. Hagen Ridzkowski: „Mit dem Sportwagen-Center sprechen wir Fahrer und Fahrerinnen aller Generationen an, die sportlich und erfolgreich unterwegs sind. Dank Spitzentechnologie erleben sie hier die pure Faszination am Fahren“. Allein im Jahr 2015 sind deutschlandweit die Neuzulassungen für AMG um 100 Prozent gestiegen. „Auch in Cottbus möchten wir die Erfolgsgeschichte von AMG weiterschreiben.“ 

Podiumsgespräch „Luxus! Lifestyle! Lausitz?“

Das AHC rückte zur Eröffnung des Centers ein Podiumsgespräch in den Vordergrund, das auf ein neues Selbstbewusstsein in der Lausitz setzte. Unter dem provozierenden Titel „Luxus! Lifestyle! Lausitz?“ stellten sich fünf Gäste der Diskussion mit Moderator Christian O.E. Schulze. Warum investieren Unternehmer in der Lausitz in ein Luxussegment, in Lifestyle, in Produkte und Dienstleistungen, bei denen es eher um puren Genuss als praktischen Nutzwert geht? Warum engagieren sich Menschen leidenschaftlich für Projekte, die in unserer Region gewöhnlich eher als utopisch gelten? Auf dem Podium waren Goedele Matthyssen, Geschäftsführerin Confiserie Felicitas, Claus-Dieter Wollitz, Trainer FC Energie, Holger Kelch, Oberbürgermeister von Cottbus, Jörg Dähne, AMG Sales Coach und Hagen Ridzkowski. Das Credo des Autohaus-Chefs: „Wir glauben an die Region und holen Metropolen-Flair in die Lausitz.“ Unternehmerisch interpretiert wurde hier der berühmte Satz des ehemaligen Intendanten des Staatstheaters Cottbus, Christoph Schroth: „Wo ich bin, ist keine Provinz.“ AMG-Sales Coach Jörg Dähne, der seit vier Jahren in Cottbus lebt, sieht das ebenso. Die Lausitz sei wie AMG: „Einzigartig!“. Und ein AMG-Slogan passe besonders gut zu seiner Wahlheimat: „Wir haben so viel bewegt. Und das ist erst der Anfang.“ Der Cottbuser Oberbürgermeister Holger Kelch möchte seine Stadt und all das, was in den  nächsten Jahren hier auch touristisch entwickelt wird, „auch für Millionäre attraktiv machen“. Er sieht darin keinen Widerspruch zur sozialen Verantwortung der Kommune, im Gegenteil: „Das ergänzt sich!“ FC Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz meinte zu seiner Mannschaft und der Bundesliga: „Wir kommen wieder!“ und betonte, dass dabei Demut wichtig ist, Überzeugung aber nicht ausschließt. Goedele Matthyssen schließlich ist sich sicher, dass der Genuss guter Schokolade, die ihren Preis hat, weniger mit einem gefüllten Geldbeutel zu tun hat, sondern eher damit, wo man Prioritäten setzt und bewusst an Qualität nicht sparen möchte. Einig war sich die Runde im Bezug auf Fürst Pückler, der als Lebemann in seiner Zeit heute Lifestyle im besten Sinne des Wortes pflegen wurde, der sich auch gemeinnützig auswirkt. Alle Gesprächsteilnehmer forderten mehr Selbstbewusstsein für die bzw. in der Region.

Hintergrund

Die Wurzeln des AHC reichen bis in die 1950er Jahre zurück. 1953 wurde der Kraftfahrzeuginstandsetzungsbetrieb (KIB) gegründet, der anfangs PKW (F8, EMW 240), Motorräder und LKW der Typen H3 oder S 4000 reparierte. Später kamen weitere LKW-Typen wie etwa Robur und W-50 sowie PKW der Marken Trabant, Wartburg und Skoda dazu. Nach der Wende gelang es, den KIB aus dem bestehenden Kombinat herauszulösen, zu privatisieren und die Existenzgrundlage für ein völlig neues Unternehmen zu schaffen. 1992 erstrahlte der Mercedes-Stern über dem neuen Verkaufspavillon in Cottbus. 1993 nahm in Spremberg der neue Verkaufsstützpunkt seine Arbeit auf. Weitere AHC-Standorte entstanden in Guben, Finsterwalde, Lübben und Herzberg. In Cottbus entstand 2001 die „Gläserne Werkstatt“, 2003 ein Ausstellungspavillon für Nutzfahrzeuge und 2011 eine moderne Waschanlage. 2014 wurde das AHC smart-Vertragspartner, ein Jahr später folgte die Eröffnung eines Indoor-Gebrauchtwagenzentrums.
Nach den Meilensteinen dieser rasanten Entwicklung befragt, meint Autohaus-Chef Hagen Ridzkowski: „Ich bin stolz auf mein Team, denn als Chef alleine kann ich gar nichts ausrichten. Dankbar bin ich auch dafür, mit Mercedes-Benz einen Automobilkonzern an unserer Seite zu haben, der wie kein anderer für Beständigkeit und Innovationskraft steht.“

Das AHC beschäftigt aktuell 210 MitarbeiterInnen, darunter 38 Auszubildende.

Heute zählt das AHC im Kunden-Rating deutschlandweit zu den besten Autohäusern der Daimler AG.

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