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Cottbus Mittwoch, 16 November 2016 15:58 |  von (Herausgeber)

Zehnjähriges Jubiläum des Rolls-Royce-Forschungszentrums an der BTU Cottbus-Senftenberg

Zehnjähriges Jubiläum des Rolls-Royce-Forschungszentrums an der BTU Cottbus-Senftenberg

Am heutigen Mittwoch feiert die BTU Cottbus-Senftenberg mit Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke die zehnjärige erfolgreiche Kooperation mit Rolls-Royce. Forscher der BTU Cottbus-Senftenberg arbeiten gemeinsam mit Rolls-Royce an neuesten Methoden und Technologien für das Triebwerk 4.0. Die BTU wurde im Jahr 2005 als erste Universität in Deutschland Mitglied im exklusiven, weltweiten Netzwerk der University Technology Centres (UTCs) des Triebwerkherstellers. BTU-Präsident Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach:
„Die Zusammenarbeit mit Rolls-Royce ist ein wichtiger Baustein unserer exzellenten Forschung an Triebwerkstechnologien. Die Erkenntnisse des Forschungszentrums fließen direkt in die Entwicklung bei Rolls-Royce ein.“ Der Direktor des Forschungszentrums, Prof. Dr.-Ing. Arnold Kühhorn, über die erfolgreiche Zusammenarbeit: „Unser Ziel ist es, eine ganzheitliche Herangehensweise bei der Entwicklung und Herstellung wichtiger Bauteile zu etablieren. In diesem Bereich hat das Cottbuser Forschungszentrum in den letzten zehn Jahren große Erfolge erzielen können. Mit seinen Ergebnissen bedient es auch die innerhalb des europäischen Luftfahrtforschungsverbundes ACARE formulierte Vision 2020, die eine signifikante Verbesserung von Effizienz und Umweltverträglichkeit vorsieht.“

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke sagte auf der Jubiläumsveranstaltung in Cottbus: „Rolls-Royce ist einer der wichtigsten industriellen Arbeitgeber im Land Brandenburg. Das Unternehmen ist ein Aushängeschild für uns. Mit der Kooperation zwischen der BTU Cottbus-Senftenberg und Rolls-Royce ist ein Leuchtturm entstanden, der weiter an Strahlkraft gewinnen wird. Sie ist zugleich eine wichtige Antriebskraft für den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturwandel in der Lausitz. Das UTC steht für Spitzenforschung in ingenieurwissenschaftlichen Bereichen. Über zehn Millionen Euro an Drittmitteln wurden bislang in die Forschung investiert. Das zeigt die exzellente Verzahnung der Universität mit Rolls-Royce sowie die fachliche Expertise der Wissenschaftler. Diese Forschungskooperation auf dem wichtigen Feld der Luftfahrtindustrie kommt dem modernen Wirtschaftsstandort Brandenburg zugute. Es gibt eine klare Botschaft: Die Besten haben in Brandenburg beste Chancen!“

Dass die Forschung auch Schülerinnen und Schüler begeistert, zeigen die Projekttage an der Universität. „Am meisten hat mich das virtuelle Triebwerk beeindruckt. Ich hätte nicht gedacht, dass Wissenschaft so spannend sein kann“, resümiert eine Schülerin ihren Besuch im Labor. Noch bis zum 18. November erfahren die Elftklässler aus Brandenburg und Sachsen von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, aber auch von den Studierenden selbst, wie abwechslungsreich ein Maschinenbau-Studium an der BTU sein kann.

Durch den Austausch von Experten zwischen Universitäten und Rolls-Royce werden begabte Nachwuchskräfte frühzeitig entdeckt und gefördert. Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiter forschen mit Spitzenwissenschaftlern und erfahrenen Ingenieuren an hochaktuellen Fragen der Technologie-Entwicklung. „Ich habe schon im Bachelor-Studium gemerkt, dass mich Flugzeuge begeistern. Von da an war klar, dass ich mich auch in meinem Masterstudium mit aktuellen Triebwerkstechnologien beschäftigen möchte“, so die Studentin Anastasia Blöhm. Seit der Gründung des Forschungszentrums in Cottbus haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über 90 Publikationen, 16 Dissertationen, eine Habilitation und Studierende über 100 Abschluss-Arbeiten verfasst. 16 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wechselten seither zu Rolls-Royce. Über 10 Millionen an Drittmitteln wurden in die Forschung der beteiligten Lehrstühle investiert.

pm/red

Foto: Gruppenfoto nach der Festveranstaltung mit Dr. Johannes Bussmann, Vorstandsvorsitzender Lufthansa Technik, Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke, Prof. Dr.-Ing. Irene Krebs, Colin P. Smith, Group President Rolls-Royce, Prof. Dr.-Ing. Dieter Bestle, Prof. Dr.-Ing. Christian Hentschel, Prof. Dr.-Ing. Klaus Höschler, Prof. Dr.-Ing. Arnold Kühhorn, MInister Albrecht Gerber, BTU-Präsident Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach (v. l. n. r.)

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