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Cottbus Mittwoch, 16 November 2016 12:26 |  von Redaktion

BTU erhält Fördermittel für Mikrogasturbinen-Projekt

BTU erhält Fördermittel für Mikrogasturbinen-Projekt

Brandenburgs Wirtschafts- und Energieministerium unterstützt ein Verbundprojekt der Professor Dr. Berg & Kießling GmbH (BuK) und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) mit 3,7 Millionen Euro aus dem Förderprogramm ProFIT. Den Zuwendungsbescheid hat Minister Albrecht Gerber heute in Cottbus an die Vertreter der BuK und der BTU übergeben. Ziel des Projekts ist es, ein Mikrogasturbinen-System zur dezentralen Energiegewinnung zu entwickeln und an den Markt zu bringen.

„Dieses Projekt ist ein Musterbeispiel dafür, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist. Nur in enger Kooperation ist es möglich, zukunftsweisende Energiesysteme ,made in Brandenburg‘ zu entwickeln“, hob Minister Gerber hervor. „Ich freue mich sehr darüber, dass sich die Professor Dr. Berg & Kießling GmbH und die BTU gemeinsam der Herausforderung stellen, ein Produkt zu entwickeln, das zu einem Exportschlager werden und den guten Ruf der BTU weit über die Grenzen Brandenburgs hinaus unterstreichen kann“, so Gerber weiter.

Mit dem Vorhaben soll eine „schlüsselfertige“ Container-Lösung für eine dezentrale Energieerzeugung entwickelt, getestet und auf den Markt gebracht werden, bei der Abfallstoffe in einer Mikrogasturbine verbrannt und in Energie umgewandelt werden. Wurden solche Reststoffe bislang nur thermisch genutzt, soll das System nun um den wesentlichen Aspekt der elektrischen Verwertung erweitert werden. So sollen Abfälle, verunreinigte Holzreste oder Schwachgase genutzt werden, um daraus Wärme, Kälte und Strom zu erzeugen. „Mit dem System können industrielle Kunden künftig diese Reststoffe mittels Mikrogasturbine zu Strom wandeln, die Entsorgung vermeiden und sich zusätzliche Einnahmequellen erschließen. Das ist ein guter Beitrag zu Energieeffizienz und Ressourcenschonung“, sagte Minister Gerber. Als Container-Lösung geplant, soll das System zudem überall auf der Welt schnell einsetzbar sein.

Das Vorhaben hat eine Laufzeit bis Sommer 2018. Die BuK erhält dafür eine Förderung von 3,4 Millionen Euro, die BTU bekommt 328.000 Euro.  

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