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Cottbus Dienstag, 04 Oktober 2016 21:25 |  von Redaktion

Premiere im Staatstheater Cottbus „Die spanische Fliege“

Premiere im Staatstheater Cottbus „Die spanische Fliege“

Am Staatstheater Cottbus brachte Schauspieldirektor Mario Holetzeck erst kürzlich Shakespeares Tragödie „Hamlet“ auf die Bühne. Nun gibt er mit dem berühmten Schwank „Die spanische Fliege“ seinem spielfreudigen Ensemble Raum für pointierte Dialoge und zwerchfellstrapazierenden Slapstick. Die Premiere ist am Sonntag, 9. Oktober 2016, 19.00 Uhr im Großen Haus.

Susanne Suhr kleidet die Figuren in phantasievolle Kostüme und Gundula Martins weiß gepolsterte Bühnenfläche wird zur Spielwiese, auf der Stolperflüge, fluchtartige Kopfsprünge, erotisierte Ohnmachten oder verliebte Karambolagen keine blauen Flecke hinterlassen. Mit dabei sind auch die Geräuschmacher Tobias Dutschke und Dietrich Petzold, die dem Ganzen eine kräftige Portion clownesker Zirkusakustik verleihen.

Mostrichfabrikant Klinke (Amadeus Gollner) versucht mit allen Mitteln einen Skandal zu verhindern: Klinkes Frau, Vorsitzende des „Vereins zur Hebung der Sittlichkeit“, deckt das heimliche Verhältnis ihrer Tochter Paula mit dem ehrgeizigen Rechtsanwalt Gerlach auf. Für beide Klinkes ein absolutes No-Go, denn Gerlach stört die weitgediehenen Heiratspläne für Paula. Der Anwalt hat zudem seine Hände auf Akten, die ein 25 Jahre altes Geheimnis des Senffabrikanten verraten, eine Affäre mit einer Varietétänzerin, genannt die „spanische Fliege“, der ein Sohn „entsprang“, für den Klinke, ohne ihn je gesehen zu haben, Alimente zahlt.

Es spielen: Amadeus Gollner, Susann Thiede, Lucie Thiede, Matthias Manz, Lisa Schützenberger, Gunnar Golkowski, Henning Strübbe, Michael Becker, Oliver Seidel, Boris Schwiebert, Johannes Kienast, Michael von Bennigsen

Die nächsten Vorstellungen:

So 9.10., 19 Uhr; So 16.10., 19 Uhr; So 6.11., 19 Uhr; Sa 26.11., 19.30 Uhr; Do 1.12., 19.30 Uhr

Bild: Szenenfoto mit (v.l.n.r.): Amadeus Gollner (Ludwig Klinke), Matthias Manz (Eduard Burwig), Gunnar Golkowski (Alois Wimmer) und Susann Thiede (Emma); Foto: Marlies Kross

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