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Cottbus Sonntag, 11 September 2016 12:59 |  von Redaktion

Ziegenbein lässt Energie Cottbus jubeln. 1:0 Heimsieg gegen Meuselwitz

Ziegenbein lässt Energie Cottbus jubeln. 1:0 Heimsieg gegen Meuselwitz

Endlich der erste Heimsieg in der Regionalliga. Nach dem Erfolg im Landespokal gegen Fürstenwalde am Mittwoch machte Wollitz klar, das alles andere als ein Sieg gegen Meuselwitz eine Enttäuschung wäre. Cottbus hat sich für die bevorstehenden Aufgaben noch mit dem vereinslosen Linksverteidiger Daniel Svab verstärkt, bereits in der Saison 2013/14 hatte der das Energietrikot übergezogen, allerdings in Liga 2.

Meuselwitz kommt noch ohne Saisonsieg in die Lausitz, wo sie von 3.904 Zuschauern lautstark empfangen werden und Energie von Anfang an nach vorne spielt. Es entwickelt sich ein sommerlicher Kick in dem die Gäste nur selten über die Mittellinie kommen, Cottbus aus der Feldüberlegenheit aber kein Kapital schlagen kann. Einzig Viterittis Freistoß nach 25 Minuten bringt Braunsdorf zu einer Glanzparade, ansonsten steht Meuselwitz hinten dicht gestaffelt und lässt wenig zu. Erst nach einer guten halben Stunde werden die Hausherren zwingender, Viteritti allein vor Braunsdorf, aber er trifft nur den Pfosten! Auch zwei Nachschüsse finden nicht das Ziel. Die Einschläge wurden häufiger, ein Lattentreffer folgte noch bis zur Pause, aber der Torschrei blieb Fans und Spielern vorerst verwehrt.

Zu Beginn der zweiten Hälfte das selbe Bild. Der letzte FCE-Feldspieler baute sich kurz hinter der Mittelfeldlinie auf, das Team ließ den Ball zirkulieren und versuchte den Meuselwitzer Abwehrriegel zu knacken. Mamba wurde als zweite Spitze eingesetzt, was mehr Schlagkraft brachte. Verdammt nah kamen sie dem Ziel in der 50. Minute, Braunsdorf ließ einen Schuss durchrutschen, konnte ihn aber Millimeter bevor er in vollem Umfang die Torlinie überquerte festhalten, zumindest sah es das Schiedsrichtergespann so und auch Meuselwitz Keeper kann sich ein Lächeln nicht verkneifen. Kurz danach donnerte Marc Stein ein Geschoss in Richtung Gästetor, das die Oberlatte zum zittern brachte. Auch der Gästekeeper hatte in diesen Minuten weitere Szenen und konnte sich zum Leidwesen der Cottbuser immer wieder auszeichnen. Energie hielt den Druck hoch und Meuselwitz geriet immer wieder ins Schwimmen, Sebastian Albert wusste sich nach 65 Minuten nur noch mit einem Foul gegen Mamba am Strafraum zu helfen, er hatte bereits gelb, es folgte gelb-rot. Björn Ziegenbein legte sich den Ball zurecht, guckte genau und zirkelte ihn ins lange Eck!! Das längst fällige 1:0 für Energie fiel unter dem lauten Jubel der Fans. Der FCE hielt den Druck aufrecht, die Gäste tauchten in der 76. Minute jedoch überraschend frei im Cottbuser Gefahrenraum auf, mit vereinten Kräften konnte die Schrecksekunde bereinigt werden. Ein zweites Tor wollte trotz größter Bemühungen einfach nicht mehr gelingen, Mamba hatte fünf Minuten vor Schluss eine Dreifachchance, Meuselwitz warf alles dazwischen und konnte den Treffer verhindern. Kurz darauf kam Neuzugang Daniel Svab noch zu seinem Debüt, Benjamin Förster durfte für ihn runter. Energie konnte die Führung ins Ziel bringen und endlich den ersten Heimsieg in der Regionalliga verbuchen. Nächste Woche Samstag tritt der Verein beim VfB Auerbach an, Anstoß ist Samstag, 17.09. 15 Uhr.

Stimmen zum Spiel:

ZFC Meuselwitz, Heiko Weber: „Ein verdienter Sieg für Cottbus. Den Gefallen das wir hier mitspielen, konnten wir Energie nicht machen und dann vielleicht mit 0:4 oder 0:5 vom Platz gehen. Wir hatten mehrmals Glück und mein Team hat sich hier teuer verkauft.“

Energie Cottbus, Pele Wollitz: „Der Ball war hinter der Linie beim nicht gegebenen Tor, aber es war aus Schirisicht schwer zu sehen. Das wäre aber nicht ausschlaggebend gewesen, wir brauchen zu viele Chancen für ein Tor und immer schwebt die Gefahr mit in Konter zu laufen. Über viel Willen und Laufbereitschaft aber ohne die nötige Ruhe und das Spielverständnis mühen wir uns vorwärts. Wichtig sind die drei Punkte und die Analyse für das bevorstehende Auswärtsspiel um Fehler vom letzten Mal zu vermeiden und weiter Konstanz zu gewinnen.“

Foto: Christiane Weiland

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