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Brandenburg Freitag, 19 Februar 2016 23:40 |  von Redaktion

Pro Lausitz begrüßt Bieter der Vattenfall-Braunkohlesparte

Pro Lausitz begrüßt Bieter der Vattenfall-Braunkohlesparte Foto: privat

Klare Absage gegenüber Öko-Terroristen der Aktion „Ende Gelände“

Vor dem Hintergrund aktueller Aktionen der Öko-Terroristen der radikalisierten, angeblichen Umweltschützer der Gruppe „Ende Gelände“ beim Essener Stromerzeuger Steag versichert der Pro Lausitzer Braunkohle e.V. dem Energieunternehmen die Solidarität und Unterstützung einer ganzen Region. „Die Lausitz begrüßt jeden Bieter für die Vattenfall-Braunkohlesparte, der es mit unserer Region ernst meint. Wer sich für eine nachhaltige Nutzung der Lausitzer Braunkohle im deutschen Energiemix einsetzt, sie als notwendige Brückentechnologie und wichtigen Partner der Erneuerbaren zum Gelingen der Energiewende sieht, und wer sich darüber hinaus künftig – wie Vattenfall in den vergangenen Jahren – als Partner der Region mit vielfältigen Effekten für das wirtschaftliche, soziale und kulturelle Leben der Lausitz stark macht, der kann sich auf die Unterstützung der Menschen verlassen. Die Kommunen, der Mittelstand und die weit überwiegende Mehrheit der Lausitzer steht fest zur Braunkohle. Darauf können sich öffentlich bereits benannte Bieter wie die Steag, aber auch die tschechischen Energieunternehmen CEZ und EPH verlassen.“, so Wolfgang Rupieper, Vorstandsvorsitzender des Pro Lausitzer Braunkohle e.V.

Eine klare Absage erteilt der Verein hingegen an die gewaltbereiten, radikalisierten Mitglieder der vermeintlichen Umweltgruppe „Ende Gelände“. Auch dazu hat Wolfgang Rupieper, ehemaliger Direktor des Cottbuser Amtsgerichts, eine klare Meinung: „Wer mit Gewaltbereitschaft die Gesundheit und das Leben von Menschen gefährdet, wer für Propaganda immense Sachschäden in Kauf nimmt, die private Körperschaften oder die gesamte Öffentlichkeit betreffen, der bewegt sich außerhalb unserer Demokratie und unseres Rechtsstaates. Genau diese Eigenschaften kennzeichnen die Aktion „Ende Gelände“, die meines Erachtens klar als Öko-Terroristen zu bezeichnen sind, wie bereits die unzähligen Aktionen im Rheinland gezeigt haben. Wir erteilen dieser Gewalt eine klare Absage. Man kann verschiedener Meinung sein, muss die Argumente aber im Rahmen unserer demokratischen Regeln austauschen und auch in prekären Debatten fair miteinander umgehen können.“

Unverständnis zeigt der Verein für eine Berichterstattung, in der Aktionen dieser vermeintlichen Umweltgruppe als „ziviler Ungehorsam“ gewertet werden. Wer inmitten unserer Demokratie mit Baseballschlägern gegen privates Eigentum vorgeht, Akteure für die Propaganda in lebensgefährliche Situationen schickt, die Gesundheit und das Leben Anderer gefährdet, sich in Erdlöchern vergräbt – der muss endlich auch als das bezeichnet werden, was er ist: als Terrorist.

Der Pro Lausitzer Braunkohle e.V. ist darüber hinaus überzeugt, dass sich Energieunternehmen von solchen Randerscheinungen nicht einschüchtern lassen. Das Gelingen der Energiewende wird auch in den kommenden Jahrzehnten nur in einer Partnerschaft der Erneuerbaren und der Braunkohle möglich sein, was auch immer die aktuelle Berliner Politik heute im Wunschdenken oder für Eitelkeiten auf der Weltbühne sagen mag. Die Lausitzer Braunkohle wird ihren wichtigen Beitrag auch in kommenden Jahrzehnten dazu leisten können – und die ganze Region empfängt einen neuen Partner mit offenen Armen!

 

Weitere Informationen: 
www.pro-lausitz.de bzw. www.prolausitzerbraunkohle.de 

 

Foto:    privat
Quelle: Pro Lausitzer Braunkohle e.V.

Bewertung:
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Kommentare

  • von Thomas Burchardt Sonntag, 21.02.2016, 18:44

    Militant sind also immer nur die Anderen.
    Hier mal eine Leseprobe aus folgendem Artikel:

    http://www.zeit.de/1993/44/militanz-liegt-in-der-luft

    Unter den Marschrhythmen der Blaskapelle flüsterte man sich zu: „Morgen werden wir das Potsdamer Rathaus besetzen.“ .....Acht Bergleute aus Senftenberg wollen so lange im Gebäude vor dem Ratssaal hungern, bis der Potsdamer Oberbürgermeister Horst Grämlich sie anhört.

  • von Daniel Häfner Sonntag, 21.02.2016, 11:52

    Ein einzelner Verein, der sich anmaßt für die gesamte Lausitz zu sprechen, ist doch absolut unglaubwürdig.

    Sie sprechen nicht in meinem Namen Herr Rupieper!

    In der sächsischen Zeitung gibt es im Übrigen klare Aussagen zur Zukunft der Braunkohle: große Einbrüche stehen bevor:

    „Die genehmigten und erschlossenen Braunkohlevorräte in der Lausitz reichen für 28 Jahre, errechnete Andreas Berkner, ein Professor des Regionalen Planungsverbandes Leipzig-Westsachsen. Bereits für 2020 erwartet er, dass die Braunkohleverstromung „signifikant abnimmt“. Das Kraftwerk Jänschwalde werde 2035 und Schwarze Pumpe 2045 vom Netz gehen. Nur die neuen Blöcke in Boxberg werden 2050 noch Strom produzieren, aber dann jährlich nur noch fünf Millionen Tonnen Braunkohle benötigen, ein Drittel des heutigen Jahresbedarfes. 340 Millionen Tonnen der derzeit genehmigten Fördermenge, so errechnete Berkner, würden gar nicht gebraucht, wenn es bei den geplanten Restlaufzeiten der Kraftwerke bleibt. Zehn, höchstens 15 Jahre werde der Braunkohlebergbau noch zur gewohnten Wertschöpfung beitragen. Ab 2025 zeichne sich ein „signifikanter und zunehmender Bedeutungsverlust“ ab. Und Berkner warnt: „Der erforderliche Strukturwandel“ sei allein durch Leistungen aus den Unternehmen nicht zu bewältigen. „Belastbare energiepolitische Vorgaben“ von Bund und Ländern seien „Grundvoraussetzung“ für diese Herausforderung.“

    http://www.sz-online.de/sachsen/brueche-hinter-den-hoftoren-3326744.html

    Wer dies nicht zur Kenntnis nimmt und nach Auswegen sucht, versündigt sich doch an der gesamten Region…

    Diese Form der Hetze gegen "Ende Gelände" ist doch nur eine Ablenkung von der eigenen Perspektiv- und Konzeptlosigkeit des Vereins.

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