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Brandenburg Dienstag, 19 September 2017 10:19 |  von (4)

Geocaching im Herbst

Geocaching im Herbst Oliver Mohr / pixelio.de

Geocaching ist die moderne Art der Schnitzeljagd und findet immer mehr Anhänger. Bei der spannenden Schatzsuche gibt es zwei Arten von Teilnehmern: Personen, die die Schätze (sogenannte Geocaches) verstecken und die genauen Koordinaten online hinterlegen sowie die Schatzsuchenden, die sich mithilfe von GPS-fähigen Geräten wie zum Beispiel dem Smartphone auf die Jagd machen. Ist der jeweilige Schatz gefunden, wird ein Teil des Inhalts des jeweiligen Behältnisses ausgetauscht, der Besuch im beiliegenden Logbuch eingetragen und der Schatz wieder im wasserfesten Behälter versteckt, damit sich andere Abenteurer auf die Suche machen können.
Es gibt verschiedene Cache-Arten, welche sich nicht nur in ihrer Größe, sondern auch in der Art und Weise, wie sie versteckt sind, unterscheiden. Während manche Schätze ganz einfach zugänglich sind, können andere wiederum nur mit speziellem Equipment erreicht werden, weil sie zum Beispiel im Wasser oder in großen Höhen versteckt sind.

Das Ziel jeder Suche – der Geocache

Es gibt insgesamt vier Cache-Größen, welche von einer kleinen Filmdose („Micro“) bis hin zu einem Schuhkarton („Regular“) oder noch größeren Formaten reichen. Als Anfänger sollte man sich zunächst auf die Suche nach größeren Schätzen machen, da diese wesentlich einfacher zu finden sind als sehr kleine Behältnisse.
Verschiedene Cache-Typen sorgen bei der Schatzsuche selbst für viel Abwechslung, Spannung und Spaß. Während beim „Traditional Cache“ die angegebenen Koordinaten der exakten Position des Verstecks entsprechen, müssen bei der Suche nach anderen Cache-Typen zunächst einmal weitere Zwischenstationen erreicht oder Rätsel gelöst werden. So setzt sich der „Multi-Cache“ aus mehreren Stationen zusammen, welche mit dem Lösen unterschiedlicher Aufgaben verbunden sind. Um die Koordinaten für einen „Mystery Cache“ oder „Rätsel Cache“ zu erhalten, muss man zunächst einmal ein Rätsel lösen. Der „Event Cache“ ist an ein bestimmtes Ereignis, zum Beispiel an einen Geburtstag, eine Ausstellung o.ä. gebunden und kann nur am Tag dieses Events gefunden werden. Ob in einem geschlossenen Raum oder draußen unter freiem Himmel, ob in der Stadt oder mitten in der Wildnis, auf einem Baum, in der Erde vergraben oder im Wasser – ein Geocache kann nahezu überall versteckt sein. 

Die richtige Kleidung für das perfekte Geocaching-Erlebnis

Damit sich die Schatzsuche auch angenehm und spannend gestaltet, ist bequeme Kleidung unerlässlich. Empfehlenswert sind eine lange, elastische Hose, die viel Bewegungsfreiheit und Schutz vor Insekten und stacheligen Pflanzen bietet sowie ein Funktionsshirt, welches auch bei schweißtreibender Schatzsuche einen angenehmen Tragekomfort gewährleistet. An kühlen, wechselhaften Herbsttagen bietet eine Fleeceweste oder -jacke Wärme. Zudem ist das Mitführen einer leichten Regenjacke sinnvoll. Was immer dabei sein sollte, ist ein Cap, zum Beispiel ein individuell verstellbares Snapback mit breitem Schirm. Dieses bietet Schutz vor Sonnenblendung und spendet beim Lesen der Koordinaten und Wegbeschreibung auf dem Display des Smartphones ausreichend Schatten, was die Fortbewegung wesentlich angenehmer gestaltet. 

Foto: Oliver Mohr  / pixelio.de

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