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Brandenburg Dienstag, 19 September 2017 14:51 |  von Redaktion

So würde die Brandenburger Jugend am Sonntag wählen

Wahlurne Wahlurne Holger Lang www.pixelio.de

Brandenburg hat U18 gewählt

Genau 9.472 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben in Brandenburg an der diesjährigen U18-Wahl, der Wahl für Kinder und Jugendliche, anlässlich der Bundestagswahl 2017 teilgenommen und ihre Stimme abgegeben. In brandenburgweit 92 Wahllokalen wurde wie folgt abgestimmt:

CDU 23,6 %,

SPD 17,3 %,

Bündnis90/Die Grünen 14,6 %,

Die Linke 12,3%,

AfD 9,7 %,

Tierschutzpartei 6,9 %,

Sonstige 15,6 %.


Bundesweit waren an der U18-Wahl über 1.660 Wahllokale beteiligt; ca. 220.000 Stimmen wurden gezählt. Gewählt haben die unter 18-Jährigen bundesweit so: CDU 28,5 %, SPD 19,8%, Bündnis90/Die Grünen 16,6%, Die Linke 8,1 %,  AfD 6,8 %, FDP 5,7 %, Sonstige 14,5 %.
Im Vorfeld beschäftigten sich auch in Brandenburg die Kinder und Jugendlichen bei Projekttagen und -wochen intensiv mit den Themen Demokratie, Parteien und Wahlen. Denn Ziel von U18 ist es, junge Menschen darin zu unterstützen, Politik zu verstehen, Unterschiede in den Wahlprogrammen der Parteien zu erkennen und Versprechen von Politikerinnen und Politikern kritisch zu hinterfragen. Im Vordergrund steht dabei, dass Kinder und Jugendliche ihre eigenen Interessen erkennen und formulieren lernen, selbst Antworten auf politische Fragen finden – und vor allem ermutigt werden, sich in die Gestaltung ihrer Lebensumwelt einzubringen. Gleichzeitig sollen Politikerinnen und Politikern die Anliegen der jungen Menschen näher gebracht werden. Die U18-Wahl fand in Wahllokalen statt, die u.a. in Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen, Schulen, Schulclubs, Jugendverbänden, Sportvereinen, Bibliotheken oder auf öffentlichen Straßen und Plätzen in Form mobiler Wahllokale eingerichtet wurden. Koordiniert wurde die U18-Bundestagswahl in Brandenburg von der Stiftung Sozialpädagogisches Institut (SPI) und vom Landesjugendring. Gefördert wurde sie vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg.

pm/red

 

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