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Brandenburg Samstag, 24 Juni 2017 22:25 |  von (4)

Sinkende Mitarbeitermotivation – Vorgesetzte können eine Menge tun

Sinkende Mitarbeitermotivation – Vorgesetzte können eine Menge tun

Ein motivierter Arbeitnehmer leistet in der Regel gute Arbeit und trägt damit zum Unternehmenserfolg bei. Was aber, wenn die Motivation zu wünschen übrig lässt? Einer aktuellen Studie zufolge ist das Niveau der Mitarbeitermotivation weltweit gesunken. Personalverantwortliche und Führungskräfte sollten gezielt in Maßnahmen zur Mitarbeitermotivation investieren, um nicht zuletzt die jährliche Umsatzsteigerung zu sichern.

Engagement-Level sinkt erstmals seit 2012

Zufriedenheit, Motivation, Engagement und hohe Leistungsbereitschaft – wenn es um die Leistung eines Mitarbeiters geht, sind diese Aspekte eng miteinander verknüpft. Ein zufriedener Mitarbeiter ist in der Regel motivierter, engagierter und leistet deutlich mehr als seine unzufriedenen Kollegen. Ein Chef, der unzufriedene Mitarbeiter hat, kann schon fast dabei zusehen, wie sich dies negativ auf den Unternehmenserfolg auswirkt. Der aktuellen Studie "Trends in Global Employee Engagement 2017" von Aon Hewitt zufolge ist das in immer mehr Unternehmen der Fall. Während das weltweite Engagement-Level der Mitarbeiter im Jahr 2015 noch bei 65 Prozent lag, betrug dieser Wert im vergangenen Jahr "nur" noch 63 Prozent.

Motivierte Mitarbeiter, steigender Unternehmenserfolg

Auf den ersten Blick scheinen die zwei Prozent (in Deutschland ist es sogar nur ein Prozent) nicht viel auszumachen. Bedenkt man allerdings, dass das Niveau der Mitarbeitermotivation zum ersten Mal seit 2012 gesunken ist, ist die Entwicklung durchaus ernst zu nehmen. Und das sollten insbesondere Personalverantwortliche und Führungskräfte eines Unternehmens tun. Denn Untersuchungen zufolge lässt sich mit einer Erhöhung der Mitarbeitermotivation um nur fünf Prozent der Jahresumsatz um rund drei Prozent steigern. Höhere Investitionen in gezielte Maßnahmen zur Motivation der Mitarbeiter zahlen sich auf lange Sicht also aus – und machen das Unternehmen auch noch zu einem beliebten Arbeitgeber.

Digitalisierung erleichtert Mitarbeitermotivation

Mit der fortschreitenden Digitalisierung eröffnen sich Personalverantwortlichen ganz neue Möglichkeiten, diese Maßnahmen zu realisieren. So stellt Talentsoft, der europäische Marktführer für Talentmanagement, Unternehmen verschiedene Tools zur Verfügung, die eine bessere Talenteinschätzung und Talentförderung der Mitarbeiter, besseres Weiterbildungsmanagement und Feedbackverfahren ermöglichen. Inzwischen können Mitarbeiter ihre Kompetenzen auch mithilfe eines Online-Kurses – das sogenannte E-Learning wird immer beliebter – fast komplett selbstständig erweitern. Für die Mitarbeitermotivation kann das enorm wichtig sein, schließlich will ein guter Mitarbeiter von seinem Chef entsprechend gefördert werden.

Als Führungskraft die richtigen Fragen stellen – und zuhören können

Im Umgang mit den Mitarbeitern zählen Experten zufolge aber auch die kleinen Dinge. "Sind Sie auch der Meinung, dass diese Lösung perfekt für den Kunden XY ist?", auf diese Frage kann der Mitarbeiter ja fast nur mit ja oder nein antworten. Das wird wohl niemanden zur Höchstleistung motivieren. Stellt man die Frage dagegen so, dass das Gegenüber seine eigenen Schwerpunkte in der Antwort setzt –"Was halten Sie von dieser Lösung für den Kunden XY?" beispielsweise –, trägt das enorm zur Motivation bei. Denn nur wenn die Führungskraft dem Mitarbeiter das Gefühl gibt, dass seine Meinung wichtig ist, gehört und verstanden wird und sogar noch in der Entscheidungsfindung berücksichtigt wird, trägt man zur nachhaltigen Mitarbeiterbindung bei.


Bildrechte: Flickr working nite adriagarcia CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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