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Brandenburg Montag, 12 Juni 2017 21:47 |  von Redaktion

Zoo Hoyerswerda: Kängurus zum Greifen nah

Zoo Hoyerswerda: Kängurus zum Greifen nah

Sonntag, den 11. Juni 2017. An diesem Sonntag wurde die neue begehbare Känguruanlage offiziell eröffnet. Anwesend waren Oberbürgermeister Stefan Skora, Steffen Grigas, Geschäftsführer der Versorgungsbetriebe Hoyerswerda GmbH (VBH), Arthur Kusber, Geschäftsführer der Zoo, Kultur und Bildung Hoyerswerda gGmbH und Eugène Bruins, Zoologischer Leiter Zoo Hoyerswerda.

Finanziert wurde der Bau der Anlage durch die VBH. Für Steffen Grigas ist die Förderung der Region eine Herzensangelegenheit: „Wir als regionaler Versorger haben es uns zur Aufgabe gemacht, unsere Region zu fördern und aktiv für unsere Bürger und Besucher mitzugestalten.“ Arthur Kusber schätzt die Partnerschaft mit dem regionalen Unternehmen: „Wir wissen, dass es für Firmen nicht selbstverständlich ist, so großzügige finanzielle Unterstützung zu leisten. Umso mehr freut es uns, unseren Besuchern Hilfe der VBH ein besonderes Tiererlebnis ermöglichen zu können.“

Ganz relaxt und seelenruhig beäugten die Kängurus ihre Gäste auf der Anlage. Weder Kängurubock Ludwig noch die beiden Damen Maja und Mila mit ihren zwei Jungtieren ließen sich von den großen Zweibeinern aus der Ruhe bringen. Ganz im Gegenteil, sie schauten eher neugierig hinterher oder hüpften sogar an den Besucher vorbei. Die neue begehbare Känguruanlage ist mit 1.000m² viermal so groß wie die alte Anlage. Für die drei erwachsenen Bennettkängurus mit den zwei Jungtieren bedeutet dies ausreichend Platz zum Springen und Toben. Genügend Rückzugsmöglichkeiten geben den Tieren die nötige Ruhe. Künftig wird die Anlage insgesamt sechs erwachsene Kängurus beherbergen. In den nächsten Wochen ziehen noch zwei weitere Känguruweibchen auf die Anlage.

Bennettkängurus, auch Rotnackenwallaby genannt, stammen aus dem südöstlichen Australien und Tasmanien. Ihren Namen verdanken sie dem rötlich gefärbten Fell im Nacken- und Schulterbereich. Das Sozialverhalten der Bennettkängurus ist nicht sehr ausgeprägt. Sie leben entweder allein oder in kleinen Gruppen. Gräser und Kräuter gehören zur Hauptnahrungsquelle dieser kleinen Känguruart. Sollten die Lebensumstände für Nachwuchs gerade ungünstig sein, können Kängurus die Geburt verzögern und auf bessere Zeiten verschieben. Sie sind ebenfalls in der Lage zwei Jungtiere verschiedenen Alters großzuziehen und zu säugen. Jedes Jungtier hat dann eine eigene Zitze aus denen Milch mit verschiedener Zusammensetzung gegeben werden kann.

 

pm/red

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