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Brandenburg Mittwoch, 24 Mai 2017 15:46 |  von Redaktion

332 angehende Polizisten vereidigt

332 angehende Polizisten vereidigt

Schröter: „Eid ist öffentliches ‚Ja‘ zur persönlichen Verantwortung als Polizist “

Oranienburg - 332 angehende Polizistinnen und Polizisten sind am Mittwoch an der Fachhochschule der Polizei in Oranienburg feierlich vereidigt worden. Die 90 Frauen und 242 Männer hatten ihre Ausbildung im April und Oktober des vergangenen Jahres begonnen. Seit die Zahl der Neueinstellungen bei der Brandenburger Polizei im Jahr 2015 auf 290 und im Folgejahr auf 350 erhöht wurde, starten die Polizeianwärter gestaffelt in die Ausbildung an der Polizeifachhochschule. Aktuell ist geplant, die Zahl der Neueinstellungen in diesem Jahr noch einmal auf dann 375 Polizeianwärterinnen und –anwärter zu erhöhen. Noch im Jahr 2010 lag die Zahl der Neueinstellungen bei nur 100.

Innenminister Karl-Heinz Schröter sagte bei der Vereidigung „Mit Ihrem Eid bekennen Sie sich zu Ihrer Entscheidung für den Beruf des Polizisten. Ihr Eid ist das Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Unserer jungen Polizistinnen und Polizisten erklären damit, die Grundwerte unserer Gesellschaft jeder-zeit zu achten. Für sie bedeutet das, ein Gleichgewicht zwischen Freiheit und Sicherheit der Bürger zu halten und dabei das richtige Augenmaß zu wahren.“

Es wurden 128 Anwärterinnen und Anwärter des mittleren Polizeidienstes und 196 Anwärterinnen und Anwärter des gehobenen Polizeidienstes vereidigt. Darunter waren auch vier Spitzensportlerinnen und fünf Spitzensportler, die ihr Studium für den gehobenen Dienst neben ihren Trainings- und Wettkampfverpflichtungen absolvieren. Die Ausbildung für den mittleren Polizeidienst dauert 30 Monate. Das Studium für den gehobenen Polizeidienst wird nach 36 Monaten mit einer Bachelor-Prüfung abgeschlossen.

Nach der Vereidigungsfeier konnten die Polizeianwärterinnen und –anwärter ihren Familienangehörigen und Freunden, die zur Festveranstaltung gekommen waren, einen Einblick in die Ausbildung an der Fachhochschule geben. Bereiche wie die Lehrwache, das Verkehrs- und Tatortkabinett, das Fahr- und Sicherheitstraining oder auch die Bibliothek waren dafür geöffnet.

 

pm/red

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