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Brandenburg Donnerstag, 23 März 2017 22:49 |  von (4)

In den Urlaub mit viel Gepäck

In den Urlaub mit viel Gepäck

Von der Niederlausitz in die Welt: Allgemein heißt es, mit weniger Gepäck reist es sich angenehmer. Das stimmt. Aber manchmal lässt es sich nicht vermeiden, mehrere Koffer mitzunehmen. Vor allem Familien mit kleinen Kindern stehen häufig vor der Herausforderung, Reisemittel und Reisegepäck miteinander zu vereinbaren. Je nachdem, womit man unterwegs ist, gibt es unterschiedliche Bestimmungen, die man einhalten muss. Selbst bei einer Autofahrt sind einige Dinge zu beachten.

Flugreise

Wer einen Flug buchen möchte, sollte nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Gepäckbestimmungen schauen. Während bei der Mitnahme von Flüssigkeiten einheitliche Regelungen gelten, unterscheiden sich die Gepäckbestimmungen je nach Airline, Flugstrecke und Buchungsklasse. Manche Fluggesellschaften erlauben ein kostenloses Handgepäckstück, andere lassen zwei Stücke zu. Auch die Größe der zulässigen Fracht unterscheidet sich je nach Fluganbieter. In der Regel sollte ein Handgepäckkoffer nicht größer sein als 55 x 40 x 25 Zentimeter (Länge mal Breite mal Höhe). Beim größeren Gepäck, das man beim Check-in aufgeben muss, gelten ebenfalls je nach Airline andere Freigepäck-Bestimmungen. Meistens gibt es hier keine Grenze bei den Koffermaßen, dafür aber für das Gewicht. Im Normallfall sind ein bis zwei Koffer mit bis zu 20 Kilogramm kostenlos. Alles darüber muss zusätzlich bezahlt werden. Kinderwagen und Buggys werden von jeder Airline befördert; bei den meisten ist der Transport kostenlos. Allerdings dürfen Buggys nur sehr selten mit in die Flugzeugkabine und müssen meist als Freigepäck am Check-in abgegeben werden.

Autoreise

Flexibler ist man mit dem Auto unterwegs. Aber auch hier gelten bestimmte Richtlinien für den Gepäcktransport. Zum einen darf das maximal erlaubte Gewicht des Autos nicht überschritten werden (Daten dazu findet man in den Fahrzeugpapieren). In der Regel darf man inklusive Insassen circa 400 bis 500 Kilogramm zuladen. Aber Vorsicht beim Verstauen: Schwere Koffer müssen immer unten und mittig im Kofferraum gelagert werden, damit sich der Schwerpunkt des Wagens nicht verschiebt. Im Fahrgastraum sollten alle Gegenstände gesichert werden, damit im Fall einer Notbremsung kein Gepäck durch den Raum fliegt und Insassen verletzt werden. Allgemein gilt: Je weniger Gepäck sich im Innenraum des Autos befindet, desto sicherer ist man unterwegs. Wenn der Kofferraum nicht ausreicht, kann man den Wagen ohne großen Aufwand zum Beispiel mit einer Dachbox für mehr Stauraum aufrüsten. Aber auch hier gilt: Schwere Koffer gehören nach unten in den Kofferraum, niemals in die Dachbox. Dafür kann man aber den Kinderwagen ohne Probleme in der Box unterbringen.

Bus und Bahn

Ähnlich wie bei Flugreisen gibt es bei Busreisen Richtlinien, was maximale Anzahl, Größe, Gewicht und Sperrgepäck betrifft. Oft muss die Mitnahme von Kinderwagen oder Fahrrad rechtzeitig mitgeteilt werden. Die Bedingungen sind wie bei Flugreisen je nach Anbieter anders. Die meisten Busunternehmen erlauben einen Koffer pro Person gratis. Bei vielen Fernbussen gilt dabei die 160 Zentimeter-Regel: Länge, Breite und Höhe des Koffers dürfen addiert nicht mehr als 160 Zentimeter betragen. Bei Bahnreisen ist meistens ein Koffer pro Person erlaubt, wobei es keine konkreten Regelungen über Maße und Gewicht gibt. Tatsächlich muss man aber dafür Sorge tragen, das Gepäck im Zug so zu verstauen, dass Gänge und Türen frei bleiben. In den Zügen der Deutschen Bahn werden Gepäckablagen bereitgestellt. Sie sind standardisiert für Koffer mit Maßen bis zu 70 x 50 x 30 Zentimeter. Wer mehr Gepäck mitnehmen oder dieses nicht selbst transportieren möchte, kann auch den Gepäckservice der Deutschen Bahn in Anspruch nehmen. Der kostet zwar zusätzlich, sorgt aber für angenehmen Reisekomfort. 

Bildrechte: Flickr luggage Katy Warner CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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