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Brandenburg Montag, 06 März 2017 22:28 |  von (4)

Mythos WLAN Router: Wie gefährlich ist die Strahlung wirklich?

Mythos WLAN Router: Wie gefährlich ist die Strahlung wirklich?

In unserem Alltag sind wir inzwischen ständig von WLAN-Netzwerken umgeben. Sei es auf der Arbeit, am Bahnhof auf dem Weg nach Hause, oder in den eigenen vier Wänden. Angesichts der ausgesendeten Strahlung stellt sich die Frage: Wie gefährlich sind die Strahlen des WLAN-Routers wirklich?

Warum überhaupt WLAN-Strahlung?

Zunächst ist es wichtig, die eigentliche Funktion dieser Strahlung zu verstehen. Für einen Anschluss ans Internet wird der Router direkt mit den Leitungen des jeweiligen Providers verknüpft. Die unterschiedlichen DSL-Anbieter auf dem Markt machen es möglich, die Datenmenge direkt an den Router zu senden. Dieser ersetzt mithilfe seiner Strahlung das Kabel, welches ursprünglich an einen PC angeschlossen war, um ihn mit dem Internet zu verbinden. Nur auf diese Art und Weise war es in den letzten Jahren überhaupt möglich, Inhalte aus dem Internet mit dem Laptop, Tablet und Smartphone sehr komfortabel zu nutzen. Würde es die WLAN-Strahlung dagegen nicht geben, müsste jedes Endgerät über ein Kabel verbunden sein, um Zugriff auf das World Wide Web zu erhalten.

Die Charakteristik der Strahlung

Der Router selbst sendet nun eine hochfrequente elektromagnetische Strahlung aus, die es erlaubt, die Inhalte zu übertragen. In aller Regel liegt der Router noch weit hinter den international geltenden Grenzwerten für diese Strahlenart, sodass für den Menschen zunächst keine Gefahr besteht. Es ist dennoch wichtig, sich selbst keiner Überdosis an WLAN-Strahlung auszusetzen. Wer sich bereits einen Meter vom Router entfernt befindet, verringert seine Strahlenbelastung nach neuesten Studien schon um etwa 80 Prozent. Je größer der Abstand in der Folge ist, desto sicherer wird die gesamte Situation. In den Momenten, in denen das Internet nicht beansprucht wird, reduziert sich die ausgesendete Strahlung des Routers sogar noch weiter.

Die Strahlenbelastung reduzieren

Trotzdem können Verbraucher einiges tun, um die persönliche Strahlenbelastung weiter zu verringern. Denn es ist nicht gänzlich ausgeschlossen, dass die einwirkende Strahlung über Jahre und Jahrzehnte für Schäden am menschlichen Körper sorgen kann. Entsprechende Langzeitstudien waren bislang schließlich noch nicht möglich. Seit der freien Routerwahl aus dem Jahr 2016 hat jeder die Möglichkeit, ein Gerät zu wählen, welches die ausgesendete Strahlung in der Nacht reduziert. Gegebenenfalls schaltet sich das Gerät in der Nacht sogar ab, wenn es ohnehin nicht gebraucht wird. Ansonsten ist es möglich, auf den sogenannten SAR-Wert zu achten. Bei Routern liegt dieser Wert in der Regel zwischen 0,1 und 0,3. Selbst ein aktuelles Handy wie das iPhone 6 bringt es dagegen auf Werte von etwa 0,9.

Foto: Q.pictures, www.pixelio.de

Bewertung:
(1 Stimme)

Kommentare

  • von Matthias Ostrowski Dienstag, 07.03.2017, 14:56

    Der Text strotzt vor Fehlern und Ungenauigkeiten, hat dafür aber einen Werbelink. Voller Punkteabzug dafür.
    * Es gibt keine "WLAN-Strahlung", das sind elektromagnetische Wellen, wie wir sie von Radio, Fernsehen und Mobilfunk kennen. Die Sendeleistung ist im Allgemeinen auf 100mW (also 0,1Watt) begrenzt. "Überdosis" ausgeschlossen
    * Für die Verringerung der Strahlung mit höherem Abstand braucht man keine "Studien" sondern nur Physik. Die Leistung sinkt mit dem Quadrat des Abstandes, also: Doppelt so weit weg = ein Viertel der Leistung (-75%)
    * Gesundheitsschäden, auch langfristige, durch schwache elektromagnetische Strahlung kann inzwischen ausgeschlossen werden - wir haben Handy und Radio seit Jahrzehnten, die Gefahren müssten inzwischen offensichtlich sein, wenn es sie gäbe.

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