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Brandenburg Montag, 23 Januar 2017 22:27 |  von (4)

Sicherer im Internet

Sicherer im Internet

Das World Wide Web prägt unser Leben längst im umfassenden Maße: Bankgeschäfte, der Versand von Textnachrichten, der kurze Plausch mit Freunden – ja sogar Einkaufen: Das alles läuft inzwischen immer häufiger übers Internet. Und oft geben wir dabei auch private Daten wie Namen und Adresse, Geburtsdatum und sogar Kreditkarten- und Kontoinformationen weiter. Verheißungsvolle Beute für Cyberkriminelle – denn trotz der Aufklärung über Risiken und Gefahren sind viele Nutzer zu leichtsinnig, was das Thema Internetsicherheit betrifft.

Wie surft man sicherer?

Kriminelle Datensammler, Hacker und Viren-Verbreiter sind allgegenwärtig, klinken sich über unsichere Verbindungen in Gesprächsverläufe ein oder greifen über Trojaner und Phishing-Mails wertvolle Daten ab. Damit man möglichst sicher vor Cyberattacken ist, sollte man auf einige grundlegende Sicherheitsvorkehrungen achten. Was kann man tun?

  • Immer up to date sein: Jedes Betriebssystem hat Sicherheitslücken, die mit der Zeit geschlossen werden müssen. Deshalb ist es wichtig, stets die aktuellen Updates auszuführen. Ein veraltetes Betriebssystem ist ein hohes Sicherheitsrisiko – egal, ob auf dem Computer, dem Tablet oder dem Smartphone.
  • Antivirensoftware nutzen: Auf jedem Gerät sollte eines der aktuellen Antivirenprogramme installiert sein. Auch was die Virenprogramme betrifft, ist die Aktualisierung durch Updates eine Grundvoraussetzung für optimalen Schutz. Allgemein sollten alle Programme auf internetfähigen Geräten auch auf auf dem aktuellsten Sicherheitsstand sein.
  • Auf Verschlüsselung achten: Wer Internetseiten besucht, sollte darauf achten, dass diese verschlüsselt sind. Das erkennt man in der Regel am Sicherheitsschloss-Symbol in der Adresszeile des Browsers und am Adresszusatz https, der vor der Internetadresse steht. Https bedeutet, dass die Daten über eine chiffrierte und somit sichere Verbindung übermittelt werden. Insbesondere Seiten, die persönliche Daten fordern (Onlineshops, Banken usw.), sollten über eine Https-Codierung verfügen. Andernfalls kann es Unbefugten gelingen, Ihre Zahlungsdaten zu erhalten. Auch, wer eine eigene Homepage oder einen Blog betreibt, sollte seine Seite unbedingt SSL-verschlüsseln. Vor allem, wenn sich auf der Seite Nutzer- oder sogar Kundendaten befinden. Wer sich nicht sicher ist, wie es um die Sicherheit der eigenen Website steht, kann hier über 1&1 schnell und einfach einen kostenlosen SSL-Check machen. Dabei wird nicht nur das Zertifikat der Seite geprüft, sondern gleichzeitig werden auch Fehler und Sicherheitslücken aufgedeckt.

Der Safer Internet Day

Wer mehr zum Thema Internetsicherheit erfahren möchte, kann in den kommenden Wochen an zahlreichen Workshops, Informationsvorträgen, Ausstellungen und Mitmachaktionen teilnehmen. Sie finden im Kontext des internationalen Safer Internet Day (SID) statt. In diesem Jahr steht alles unter dem Motto "Be the change: unite for a better internet". Im Fokus liegt neben der allgemeinen Sicherheit im Netz auch das Thema (Cyber-)Mobbing. Das absichtliche Bedrohen und Bloßstellen via Internet hat in den vergangenen Jahren rasant zugenommen. Am stärksten findet das Mobbing über soziale Netzwerke, in Video-Portalen, aber auch via Messenger auf dem Smartphone statt. In der Altersgruppe der 12- bis 19-Jährigen hat jeder Dritte Erfahrungen damit gemacht. Neben dem Thema Mobbing beschäftigen sich die Aktionen rund um den SID natürlich auch mit wichtigen Problemen wie Phishing (betrügerische Nachrichten) und Datenmissbrauch durch Apps. Ebenso wird über die digitalen Verbraucherrechte sowie über sicheres Verhalten im Netz informiert. Veranstaltungen dazu gibt es überall in Deutschland, darunter in Hoyerswerda, Bautzen und Berlin. Eine Auflistung der Events findet man hier

Bildrechte: Flickr Crackers elhombredenegro CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten 

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