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Brandenburg Dienstag, 17 Januar 2017 16:59 |  von Redaktion

Auftragsrückgang und leicht gestiegene Umsätze für Brandenburger Industrie im November

Auftragsrückgang und leicht gestiegene Umsätze für Brandenburger Industrie im November

Die Brandenburger Industrie meldet im November 2016 gesunkene Auftragseingänge. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, sind die Umsätze leicht gestiegen. Die 442 Brandenburger Industriebetriebe mit 50 oder mehr Beschäftigten setzten im November 2,0 Mrd. EUR um, was einem Umsatzzuwachs von 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht.

Dabei erhöhten sich die Inlandsumsätze um 5,6 Prozent auf 1,5 Mrd. EUR und die Auslandsumsätze sanken um 9,9 Prozent auf 0,6 Mrd. EUR. Die Zahl der Beschäftigten stieg gegenüber November 2015 um 1,3 Prozent auf 79.990. Das preisbereinigte Auftragseingangsvolumen, bezogen auf das Basisjahr 2010 (=100), sank nach vorläufigen Ergebnissen um 3,4 Prozent. Unter den umsatzstarken Industriezweigen in Brandenburg meldeten die Hersteller von Nahrungs- und Futtermitteln einen Umsatzrückgang von 3,3 Prozent (Inland + 5,7 Prozent, Ausland –23,2 Prozent). Die Hersteller von chemischen Erzeugnissen erzielten ein Umsatzplus von 10,7 Prozent (Inland + 10,2 Prozent, Ausland +14,3 Prozent) bei einem Auftragsanstieg um 3,3 Prozent (Inland + 2,8 Prozent, Ausland +7,2 Prozent). Die Umsätze in der Metallerzeugung und -bearbeitung gingen um 1,4 Prozent zurück (Inland +5,5 Prozent, Ausland –7,6 Prozent). Gleichzeitig stiegen hier die Auftragseingänge um 20,3 Prozent (Inland –1,6 Prozent, Ausland +42,0 Prozent).

Von Januar bis November des Jahres 2016 setzten die Brandenburger Industriebetriebe insgesamt 21,3 Mrd. EUR um, 0,7 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Dabei nahmen die Inlandsumsätze um 2,3 Prozent auf 14,6 Mrd. EUR zu und die Auslandsumsätze sanken um 2,5 Prozent auf 6,7 Mrd. EUR. Die Auftragsentwicklung über diesen Zeitraum war negativ, das Auftragsvolumen nahm um 4,7 Prozent ab, bei einem Auftragsplus im Inland von 2,3 Prozent und einem Minus im Ausland von 15,6 Prozent.

pm/red

Foto: Harry Meyer, www.pixelio.de

 

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