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Brandenburg Montag, 12 Dezember 2016 22:25 |  von (4)

Vorsicht vor den schwarzen Schafen unter den Online Casinos

Vorsicht vor den schwarzen Schafen unter den Online Casinos

Illegale Online Casinos gibt es unter den zahlreichen Casinobetreibern im Netz immer wieder. Bei der Fülle an Anbietern ist es nicht immer leicht, die schwarzen Schafe ausfindig zu machen. Zumal das Glücksspiel auf viele Menschen einen großen Reiz ausübt. Die zweifelhaften Online Casinos haben ihren Firmensitz oft ganz weit weg auf irgendwelchen Inseln, wie der Isle of Man. Sie versprechen Neukunden in der Regel einen gigantischen Willkommensbonus von mehreren Hundert Euro – von dort aus zapfen sie den deutschen Markt an. Da nationale Gesetze im Ausland nicht greifen müssen diese Betreiber keine rechtlichen Konsequenzen fürchten und können völlig unkontrolliert handeln. Zum Schaden der Spieler. Welche Angebote legal sind, ist für Laien schwer zu durchschauen. Zum Glück gibt es aber auch genügend seriöse und sichere Online Casinos. Diese verfügen meistens über eine Lizenz aus Europa, wie Gibraltar, Großbritannien oder Malta und zeigen sich transparent. Auf unabhängigen Online Portalen lassen sich lizenzierte und betrugsfreie Anbieter miteinander vergleichen. Zahlreiche Bewertungen und Tests helfen Spielern bei der Auswahl eines sicheren Online Casinos.

Ist Online Glücksspiel in Deutschland überhaupt erlaubt?

Die Frage, ob Online Glücksspiel in Deutschland erlaubt ist, lässt sich nicht so einfach beantworten. Laut Gesetz ist kein ausländischer Betreiber, egal ob er in Europa über eine Lizenz verfügt und seriös ist, in der BRD erlaubt. Das bedeutet, Zocker aus Deutschland machen sich strafbar, wenn sie in einem Online  Casino spielen, das nicht aus der Bundesrepublik stammt. So sieht es jedenfalls § 285 des Strafgesetzbuchs. Spielern, die bei dieser Straftat erwischt werden, droht eine hohe Geldstrafe von mehreren Tausend Euro oder bis zu sechs Monate Haft. Soweit die Theorie.

In der Praxis ist das aber nicht so. Kein Spieler wurde bisher wegen illegalen Glücksspiels im Netz verurteilt. Zwar erhebt der deutsche Staat Anspruch auf das Glücksspielmonopol – doch einige Bundesländer, wie Schleswig-Holstein haben auf eigene Faust Glückspiellizenzen an private Unternehmen, wie das 888 Casino, das Mr. Green Casino, Tipico und andere Betreiber vergeben. Diese Lizenzen sind laut EU-Recht erlaubt. Die Politik, ob sie nun mag oder nicht, muss nachziehen. Seit rund einem Jahr versuchen sie, den Glücksspielstaatsvertrag, der das Online Gambling rechtlich reguliert, zu lockern, sodass weitere Lizenzen vergeben werden können, die darüber hinaus bundesweit gültig sind. Der seit Jahren umstrittene Staatsvertrag der Bundesländer wird demnach endlich verbessert.

Das ist eine logische Konsequenz. Denn der milliardenschwere Glücksspielmarkt ist hart umkämpft. Er kann nur effektiv kontrolliert werden, wenn man ihn akzeptiert. Klar definierte Regeln wären für Spieler und Casinoanbieter sinnvoll und dem Staat würde die Überwachung besser gelingen. Die privaten Online Casinos sind genau dieser Meinung. Sie haben deshalb einen Verband in der BRD gegründet, um sich selbst zu regulieren. Damit können sie hohe Qualitätsstandards und den Verbraucherschutz gewährleisten. Der Zusammenschluss dieses Casinoverbands besteht aus renommierten Anbietern. Wer in einem dieser Online Casinos spielt, kann sicher sein, dass Datenschutz, Spielsicherheit und Fairness gewährleistet sind.

Foto: Rainer Sturm  / www.pixelio.de

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