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Brandenburg Samstag, 10 Dezember 2016 22:44 |  von (4)

Datenschutz bei einer Cloud Made in Germany

Datenschutz bei einer Cloud Made in Germany

Cloud Computing und Datenschutz nehmen in unserer globalisierten und vernetzten Welt einen immer höheren Stellenwert ein. Der Markt der Cloud-Anbieter wächst rasant und auch die Auswahl an On-Demand Software. Doch wie sieht es da im Punkt der Datensicherheit aus? Eine übergeordnete Rolle spielen bei den Anwendern gemäß einer aktuellen Befragung bei der Auswahl des Dienstleisters der Geschäftssitz, die Verfügbarkeit vor Ort, der Gerichtsstand sowie ein Vertrag nach deutscher Rechtsprechung.

Wie sieht zeitgemäßer Datenschutz aus?

In den letzten Jahren ist der Datenschutz immer wieder ein Thema in den Medien gewesen. Auslöser waren unter anderem geheime Dokumente, die im Juni 2013 bei der amerikanischen Washington Post und beim britischen Guardian aufgetaucht waren und die vom ehemaligen NSA-Mitarbeiter Edward Snowden stammten.

Doch auch die EU-Kommission beschäftigt sich regelmäßig mit der Frage nach einem zeitgemäßen Datenschutz. Denn immer mehr EU-Abgeordnete drängen auf Klarheit und auf eine Vereinbarung, welche Rechte für die Cloud gelten – auch die neueste Reform des Datenschutzes der EU-Kommission gibt nicht eindeutig Auskunft darüber, inwieweit Drittstaaten auf die Daten der europäischen Bürger Zugriff nehmen dürfen.

Cloud Anbieter Made in Germany erfüllen deutsche Vorgaben

Bei der Auswahl eines Dienstleisters steht bei vielen Unternehmen und Privatpersonen die deutsche Cloud an erster Stelle, wenn es um den Datenschutz geht. Denn nur dann ist sichergestellt, dass sich die sensiblen Daten auch tatsächlich in Deutschland befinden, wie zum Beispiel bei vater-cloud.de. Außerdem greift damit das deutsche Gesetz in puncto Datenschutz.

Doch die Sicherheit hängt nicht nur von einem Serverstandort in Deutschland ab, sondern auch davon, wie der Anbieter mit den Daten umgeht. So müssen Cloud-Anbieter bei Anfragen seitens Behörden den Kunden darüber informieren. Außerdem ist ein automatischer Transfer von Daten zu Ermittlungsbehörden oder zu Geheimdiensten ohne gültigen Rechtsbeschluss nicht statthaft.

Diese Vorgaben sollte ein Cloud-Anbieter erfüllen

  • Geschäftssitz des Cloud-Anbieters liegt in Deutschland
  • Serverstandort des Cloud-Betreibers ebenfalls in Deutschland
  • Verträge sollten auf Dienstleistungs-Vereinbarungen (Service Level Agreements) nach deutschem Recht basieren
  • Lage des Gerichtsstandes in Deutschland
  • Deutschsprachiger Support und Kundenservice
  • Service-Rufnummer in Deutschland

Bild 1: ©istock.com/pixelfit Bild 2: ©istock.com/Maxiphoto  

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