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Brandenburg Donnerstag, 01 Dezember 2016 22:45 |  von (4)

Checkliste – so klappt’s mit dem Bankenwechsel

Checkliste – so klappt’s mit dem Bankenwechsel

Teilweise hohe Wechselprämien, niedrige Dispozinsen, eine kostenlose Kontoführung, gebührenfreie Kreditkarten oder ganz einfach der Wechsel zu einer grünen Bank sind Gründe, warum Verbraucher ihr Girokonto zu einer anderen Bank verlegen. Doch aus Bequemlichkeit scheuen sich viele Kunden davor. Dabei bieten die meisten Banken einen kostenlosen Wechselservice an, und wer den Wechsel selbst vornimmt, macht mit unserer Checkliste keine Fehler.

Darauf muss bei einem Kontowechsel geachtet werden

Wer aus Kostengründen wechselt oder ein ethisch korrektes Bankkonto von Banken wie der Ethikbank haben möchte, muss beim Wechsel einige Dinge beachten, wenn er nicht den kostenlosen Kontowechselservice der neuen Bank in Anspruch nehmen möchte. Schließlich müssen die SEPA-Lastschriftmandate umgestellt werden. Außerdem muss eine Information an Zahlungspartner, wie zum Beispiel den Arbeitgeber oder die Rentenkasse, erfolgen.

Besonders wenn das Girokonto schon viele Jahre lang bestand, kann es eine ganze Reihe an erteilten Lastschrifteinzugsermächtigungen geben. Denn in der Regel buchen Energieversorger, Versicherungsgesellschaften, Telefonanbieter, Darlehensgeber und auch Vereine ihre Gebühren regelmäßig von dem Konto ab. Übrigens gibt es seit September 2016 ein Zahlungskontengesetz, in dem geregelt ist, dass die beiden Banken sämtliche Daten zu Lastschriften usw. innerhalb von zwölf Tagen ausgetauscht haben müssen, wenn der Wechselservice in Anspruch genommen wird. Außerdem wird in dem neuen Gesetz geregelt, dass jeder einen gesetzlichen Anspruch auf ein Basis-Girokonto hat.

Checkliste für den eigenen Kontowechsel

Wer allerdings zu einer Bank außerhalb von Deutschland wechselt oder partout den Wechsel in Eigenregie durchführen möchte, muss einige Punkte beachten. Diese haben wir in unserer nachfolgenden Checkliste aufgeführt.

Girokonten für 2-3 Monate parallel laufen lassen

Es hat sich bewährt, das Girokonto bei der alten Bank noch etwa 2-3 Monate nach Wechsel bestehen zu lassen, falls doch noch unvorhergesehen Buchungen auftauchen. Aus diesem Grund sollte auch noch ein kleiner Betrag auf dem Girokonto stehen bleiben, was insbesondere dann gilt, wenn kein Dispo eingerichtet wurde.

Arbeitgeber und Co. informieren

Alle diejenigen, die auf das Girokonto überweisen, wie zum Beispiel der Arbeitgeber, die Kindergeldstelle oder die Arbeitsagentur, müssen über die neue Bankverbindung informiert werden

Lastschriften und Daueraufträge ändern

Im Zuge des Wechsels sollte überprüft werden, welche Einzugsermächtigungen und Daueraufträge existieren. Im Idealfall werden hierfür die Kontoauszüge von einem gesamten Jahr durchsucht. Daueraufträge müssen bei der neuen Bank eingerichtet werden und lastschrifteinziehende Unternehmen über die neue Kontoverbindungen informiert werden.

Freistellungsauftrag einrichten

Damit bei Kapitalerträgen keine Abgeltungssteuer anfällt, sollte bei der neuen Bank ein Freistellungsauftrag eingerichtet werden.

Bild 1: © istock.com/eclipse_images Bild 2: © istock.com/Vertigo3d 

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