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Brandenburg Samstag, 26 November 2016 22:25 |  von (4)

Alle Jahre wieder – Werbegeschenke-Boom zu Weihnachten

Alle Jahre wieder – Werbegeschenke-Boom zu Weihnachten

Nicht nur privat geht es jetzt wieder in die Innenstädte und Online-Shops, um tolle Weihnachtsgeschenke für seine Liebsten zu finden. Auch Firmen kümmern sich um Gaben zum Fest. Der Umsatz mit Werbegeschenken, von Geschäftspartnern an Geschäftspartner, steigt wieder. Worauf sollten Unternehmen dabei achten?

Qualität muss stimmen

Wir kennen es, man meint es mit den Geschenken gut und am Ende hält man eigentlich nur Billigware in den Händen. Man wünscht sich ein Markengerät und bekommt das von der Drogerie-Kette. Genau den Effekt gibt es auch bei Werbegeschenken, nur ist hier der Übergang zwischen Ramsch und Billigware und echten qualitativen und nützlichen Geschenken noch einmal holpriger. Man kann vieles falsch machen.

Unternehmen müssen sehr stark auf die Qualität und somit den Wert ihrer Geschenke achten. Das hat zwei Gründe: Einmal muss das Geschenk einen Wert haben, der groß genug ist, dass der Beschenkte sich auch wertvoll vorkommt. Das kann die Kooperation der Geschäftspartner durchaus positiv beeinflussen. Andererseits darf der Wert des Geschenks auch wieder nicht zu hoch sein, weil sonst der Verdacht auf Bestechung aufkommt und sowieso die der steuerliche Aspekt der Werbegeschenke nicht mehr einhaltbar ist.

Ein schlechtes Geschenk wären also beispielsweise einfache USB-Sticks oder Kugelschreiber; solche Massenware, die einem auf Messen und anderen Events quasi hinterhergeschmissen werden. Wenn der USB-Stick allerdings einen individuellen Touch hat, zum Beispiel, indem man das Werbemittel bedrucken lassen kann, oder das Geschenk in diesem Fall etwas mit der Heimat des Unternehmens – Brandenburg – zutun hat, spricht die Aktion wieder eine ganz andere Sprache. Genauso kann das Geschenk auf die Branche ausgelegt sein oder man nimmt ein allgemein hochwertiges Geschenk wie eine Flasche Wein oder Champagner. Dazu passt beispielsweise noch eine schöne Weihnachtskarte.

Unternehmen schmälern ihren Gewinn

Werbegeschenke haben einerseits natürlich die wohlwollende Wirkung, dem Geschäftspartner zu zeigen, dass einem die Kooperation wichtig und wertvoll ist. Andererseits – und das wissen Unternehmer auch – dienen sie ebenso gut zum Schmälern des Gewinns, und somit zum Sparen von Steuern. Bis zu einem Wert von 35 Euro pro beschenkter Person pro Jahr dürfen Werbegeschenke steuerlich abgesetzt werden. Danach ist das nicht mehr möglich.

Diese 35 Euro können auf ein Geschenk zu Weihnachten entfallen, oder aber auch auf mehrere Geschenke, dann etwa zu Weihnachten und zum Geburtstag. Auch die ganz persönliche Variante mit einer Einladung zum Essen wird gern genommen. Dann ist das allerdings kein Werbegeschenk mehr, sondern sind es im Zweifelsfall Bewirtungskosten, die anders abgesetzt werden müssen.

Bild 1: ©istock.com/elenaleonova

Bild 2: ©istock.com/HannesEichinger  

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