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Brandenburg Dienstag, 04 Oktober 2016 22:51 |  von (4)

Die Herbstmode 2017: Extravaganz ist angesagt

Die Herbstmode 2017: Extravaganz ist angesagt

Wer die aktuellen Modetrends verfolgt, dem ist es wahrscheinlich schon längst aufgefallen: Die Herbstmode 2016 wird wagemutig und bietet außergewöhnliche Formen und Schnittmuster. Eine willkommene Entwicklung für alle, die es gern auffällig mögen. Die 70er-Jahre sind modetechnisch schon 2015 zurückgekehrt und dieses Fashion-Comeback prägt auch weiterhin die Mode. Statt enger Skinny-Jeans sorgen Schlaghosen und bequeme Marlenehosen wieder für mehr Beinfreiheit. Dazu trägt man Capes oder Ponchos mit auffälligen Prints. Modelabel wie Gucci und Michael Kors setzen hingegen eher auf verspielte Mode und greifen den Lolita-Look auf: Rüschen und Schleifen dominieren viele ihrer Kollektionen. Extravagantes bietet auch die Mode der Region: Sarah Gwiszcz – eine Modedesignerin aus Lübbenau, hat nach ihrem Abschluss an der Berliner Designhochschule AMD 2014 ihr eigenes Label "Wurlawy" gegründet. Inspirieren lässt sie sich von sorbischen Sagen sowie traditionellen Trachten, die sie in ihren Kollektionen aufgreift und im Sinne einer jungen, modernen Mode neuinterpretiert. Am 8. Oktober organisiert die junge Designerin im Rahmen der Nacht der kreativen Köpfe eine Modenschau in Cottbus.

Auf die kalte Jahreszeit zugeschnittenBronze metallic dress close-up - Arthur Galan

Eigentlich sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass Herbstmode wärmt. In der Vorjahressaison reichten viele Kleider allerdings nur bis zum Knie, sodass man sie lediglich in Kombination mit einer dicken Strumpfhose tragen konnte. Die Herbstkleider in diesem Jahr sind deutlich länger – dasselbe gilt übrigens für die Ärmel. Die reichten den Models auf den Laufstegen diesen Herbst oft nicht mehr bloß bis zum Handgelenk, sondern bedeckten die ganze Hand. Handschuhe sind bei solch einem Outfit überflüssig. Auch die Jacken sind diese Saison um einiges voluminöser und flauschiger als letztes Jahr.

Die Mode passt sich den Menschen an, nicht umgekehrt

Ein sehr willkommener Trend, der schon etwas länger anhält, ist der, dass die Modelabels zunehmend auf die Bedürfnisse der Käufer reagieren, statt starr ein Schönheitsideal zu verfolgen, an das sich die Kundschaft anzupassen hat. Wie das gemeint ist? Auf den Laufstegen und in den Modeshops findet man deutlich weniger Outfits, die auf superschlanke bis magere Supermodels zugeschnitten sind. Einen Oversize-Trend kann man somit im doppelten Wortsinne feststellen: Zum einen sind die Kleidungsstücke diesen Herbst wieder deutlich weiter geschnitten, zum anderen bieten Modeshops wie Ulla Popken wie selbstverständlich aktuelle Trendmode auch in den Größen 44 bis 66. Außergewöhnlich große Frauen jenseits der 1,80 wie auch sehr kleine Frauen finden hingegen in Onlineshops wie Bananarepublic eine umfassende Auswahl an passender Herbstmode.

Farblich bleibt es zurückhaltend

Während Schnittmuster und Stoffe in dieser Saison oft sehr extravagant geraten sind, gilt dies keineswegs für die Farben. Die sind in der Regel gedeckt und klassisch herbstlich gehalten. Im Trend liegen vor allem Brauntöne und Pudernuancen sowie Beerentöne und Tannengrün. 

Bildrechte: Flickr Bronze metallic dress close-up - Arthur Galan Alpha CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten 

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