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Brandenburg Dienstag, 13 September 2016 22:34 |  von (4)

Warum sich das Studium in Deutschland lohnt

Warum sich das Studium in Deutschland lohnt

Studieren an deutschen Hochschulen liegt im Trend. Dem aktuellen Bildungsbericht der Kultusministerkonferenz (KMK) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zufolge (hier als PDF) haben im Jahr 2015 über eine halbe Million Menschen ein Studium begonnen. Für künftige Abiturienten und Studieninteressierte stellt sich dabei die Frage: Was kann ein Hochschulstudium im Jahr 2016 bieten?

Studium – der höchstmögliche Bildungsweg

An dem zurückliegenden Wintersemester 2015/2016 lässt sich laut Statistischem Bundesamt ein Aufwärtstrend ablesen: Rund 2,8 Millionen Menschen hatten sich für das Studium an einer Hochschule entschieden – knapp 60.000 mehr als im Vorjahr. Tatsächlich gibt es gute Gründe, ein Studium zu beginnen: Es ist nach wie vor die höchstmögliche Form der Bildung und somit ein Privileg, das Schülern aus sozial schwachen und bildungsfernen Familien nicht immer in gleichem Maße offensteht. Ein Studium in Deutschland, das durchschnittlich knapp 12 Semester (6 Jahre) dauert, ermöglicht durch Abschlüsse wie dem Diplom, Bachelor oder Master den späteren Eintritt in prestigeträchtige oder finanziell lukrative "Traumberufe" wie Arzt, Anwalt oder Ingenieur. Bei einigen Fächern ist ein bestimmter Mindest-Notendurchschnitt im Abiturzeugnis Zulassungsvoraussetzung (Numerus Clausus), der jedoch in manchen Fällen durch Wartesemester umgangen werden kann. Hinzu kommen regelmäßige Semesterbeiträge, unter anderem für Verwaltungskosten und den Betrieb der Hochschuleinrichtungen. Mittels staatlichem Studienkredit im Rahmen des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) können einkommensschwache Studenten bei der Zahlung unterstützt werden. Wie die Finanzierung mittels BAföG funktioniert: Darüber und über weitere Aspekte des Studiums informiert dieser Ratgeber.

Neue Fächer, neue Chancen

Mit dem sich schnell entwickelnden und zunehmend digitalisierenden Arbeitsmarkt wachsen auch die Herausforderungen für Berufseinsteiger. Mehr Studierende bedeuten mehr gut ausgebildete Absolventen und folglich auch mehr Konkurrenz bei der späteren Bewerbung. Andererseits entwickeln sich aus diesem Trend auch immer neue, teils fachübergreifende Studienfächer, die den Ansprüchen heutiger Absolventen gerecht werden: Attraktive Studiengänge wie Public Health oder Interface Design bedienen sowohl die Kompetenzen der Digital Natives als auch die neuen Bedürfnisse des Arbeitsmarktes. Wachsende bzw. nachfragestarke Branchen wie IT, Logistik oder Gesundheitswesen können langfristig nicht auf fachlich gut ausgebildete Absolventen verzichten. Universitäten bieten daher nicht nur interessante Inhalte, sondern zum Teil auch internationale Studiengänge im Austausch mit Partner-Universitäten an. Spezielle Förderstipendien für Auslandsstudien oder besondere Leistungen sind ebenfalls üblich. Gerade Fremdsprachenkenntnisse in Kombination mit einem Auslandssemester können hier die Chancen auf dem globalisierten Arbeitsmarkt zusätzlich erhöhen. Die Entscheidung zum Studium in einem individuell passenden Fachbereich ist also auch im Jahr 2016 grundsätzlich eine gute Wahl.  Bildrechte: Flickr EHB_8831 Edward Blake CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten 

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