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Brandenburg Freitag, 12 August 2016 22:33 |  von (4)

Mobilität im eigenen Zuhause ist keine Frage des Alters

Mobilität im eigenen Zuhause ist keine Frage des Alters

Die gute medizinische Versorgung, besseres Essen und der zunehmende Trend zu anspruchsvollen Tätigkeit für den Geist sind nur eine Gründe für die höhere Lebenserwartung der Deutschen. Hinzu gesellt sich der Wunsch vieler Deutscher, den Lebensabend in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Dies ergab eine Studie von Thyssenkrupp nun schwarz auf weiß: hier heißt es, dass jeder zweite Deutsche über 40 Jahre bis zu seinem Lebensende im aktuellen Zuhause verweilen möchte.

Die Lebensqualität durch Mobilität steigern

Diesem Wunsch steht eigentlich nichts entgegen. Doch häufig fordern im Alter auftretende Gelenk- und Rückenschmerzen ihren Tribut. Ein Wechsel zwischen mehreren Geschossen wird oft zur unüberwindbaren Hürde. Die Lebensqualität ist dadurch aufgrund körperlicher Beeinträchtigungen deutlich eingeschränkt.

Vielen Männern und Frauen ist das Thema „Barrierefreiheit“ wichtig

Doch das muss nicht sein. Denn ein weiterer Trend zeichnet sich ab. Tatsächlich hat ein Viertel aller an der Umfrage beteiligten Personen das eigene Zuhause bereits barrierefrei eingerichtet. Neben fehlenden Übergängen zwischen den Zimmern und überdurchschnittlich breiten Türen spielt der Einbau von Sitzliften hierbei eine ausschlaggebende Rolle. Interessant ist die Tatsache, dass insbesondere Männer einen Einbau von Sitzliften als notwendig erachten. Im Gegensatz zu Frauen wären zahlreiche Männer sogar bereit, mehr als 5.000 Euro in den Erwerb eines Sitzliftes zu investieren. Dieser Kostenansatz ist realistisch. Außerdem werden die Bauvorhaben sogar zusätzlich staatlich gefördert. Soll das eigene Zuhause altersgerecht eingerichtet werden, unterstützt der Staat derartige Anpassungen mit einer Summe von maximal 4.000 Euro pro Person. Ehepaare sowie anderweitige Wohngemeinschaften dürfen dank des Pflegestärkungsgesetzes mit einer Finanzspritze von bis zu 8.000 Euro rechnen.

Finanzielle Unterstützung durch mehrere Institutionen

Wer sich seine Mobilität trotz Behinderung oder hohen Alters im eigenen Zuhause bewahren möchte, darf auf eine deutliche finanzielle Unterstützung hoffen. Denn auch die KfW, die Kreditanstalt für Wiederaufbau, fördert in Eigenheimen einen Abbau von Hindernissen. Des Weiteren bieten viele Länder und Kommunen ebenfalls ihre Hilfe an.

Foto: Wikipedia, CC 3.0 Lizenz, U_MTB26

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