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Brandenburg Montag, 18 Juli 2016 13:12 |  von Redaktion

Zeugnisse für 275.000 Schülerinnen und Schüler. Sorgentelefone geschalten

Zeugnisse für 275.000  Schülerinnen und Schüler. Sorgentelefone geschalten

Endlich Sommerferien: Rund 275.000 Schülerinnen und Schüler der 914 öffentlichen und privaten Schulen im Land Brandenburg erhalten am Mittwoch ihre Zeugnisse, darunter auch Kinder und Jugendliche aus Flüchtlingsfamilien. Bildungsminister Günter Baaske: „Für die Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern ist die Zeugnisvergabe ein aufregender Moment. Danach geht es in die Sommerferien. Dabei wünsche ich allen Kindern und Jugendlichen, den Eltern sowie den Lehrkräften erholsame Tage, um am 05. September 2016 gestärkt in das neue Schuljahr zu starten.“

Nach heutigem Stand wird es zum Schuljahresende keine Zeugnisse ohne Noten aufgrund von Unterrichtsausfall geben. Im vergangenen Schuljahr war dies nur an einer Schule in einem Fach vorgefallen. In früheren Jahren gab es deutlich mehr solcher Fälle. Baaske dankt den Lehrkräften und Schulleitungen, dass in diesem Jahr alles benotet werden konnte.

Baaske gratuliert den Schülerinnen und Schülern zu ihren Leistungen: „Viele werden glücklich über ihre Zensuren sein, manche etwas betrübt. Aber es gibt auch im nächsten Schuljahr viele Möglichkeiten, sich zu verbessern und manche Hürde zu nehmen.“

Auch viele Kinder und Jugendliche aus Flüchtlingsfamilien erhalten Zeugnisse. Dabei wird bei jedem Einzelfall auf den jeweiligen Lernstand geachtet, wie dies nach der Eingliederungsverordnung vorgesehen ist. Für fremdsprachige Schülerinnen und Schüler, die erstmals in den Regelunterricht der Sekundarstufe I übernommen werden, wird der erteilte Unterricht auf dem Zeugnis bestätigt. Ist eine Bewertung der Leistungen insgesamt oder in einzelnen Fächern zum Zeitpunkt des Eintritts in die jeweilige Jahrgangsstufe noch nicht möglich, wird dies unter Bemerkungen auf dem Zeugnis vermerkt.

Den Kindern und Jugendlichen, die sorgenvoll der Zeugnisvergabe entgegensehen rät er, „sich an eine Lehrerin oder einen Lehrer ihres Vertrauens zu wenden“. Beratung und Hilfe vor, während und nach der Zeugnisverteilung leisten Schulpsychologinnen und -psychologen , Erziehungs- und Familienberatungsstellen sowie die Kinder- und Jugendnotdienste im Land Brandenburg.

Baaske freut sich, wenn alle ihre Ferienzeit gut nutzen: „Einfach ausruhen, die Umgebung erkunden oder verreisen. Es gibt so viel Wunderbares zu entdecken und zu erleben: mit Freundinnen und Freunden unterwegs, beim Sport, in der Natur, in den spannenden Tiefen eines guten Buchs.“

Zugleich bestehe aber auch die Möglichkeit, mit Ferienjobs etwas Geld zu verdienen und Berufsmöglichkeiten kennenzulernen. Baaske: „In Jobs hineinzu-schnuppern kann für die spätere Berufskarriere entscheidend sein. Einige Betriebe in der Region bieten diese Ferienjobs bewusst an, um den eigenen Fachkräfte-Nachwuchs zu sichern.“

Erster Tag der Sommerferien ist Donnerstag, der 21. Juli 2016, letzter Ferientag Freitag, der 03. September 2016. Der erste Schultag nach den Ferien ist Montag, der 05. September 2015. Die voraussichtliche Zahl der Einschulungen im Schuljahr 2016/2017 wird bei etwa 21.700 Kindern liegen.

Adressen und Telefonnummern für Unterstützung:

Beim Verein „Nummer gegen Kummer“  sind die Kinder- und Jugendtelefone montags bis samstags von 14.00 bis 20.00 Uhr gebührenfrei telefonisch zu erreichen: 0800 – 111 0 333; www.nummergegenkummer.de

Adressen und Telefonnummern von Erziehungs- und Familienberatungsstellen: www.lag-bb.de/beratungsstellen.htm 

Die Schulpsychologinnen und Schulpsychologen sind über die staatlichen Schulämter erreichbar www.schulaemter.brandenburg.de

pm/red

Foto: Tim Reckmann  / www.pixelio.de

 

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