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Brandenburg Samstag, 02 Juli 2016 22:18 |  von (4)

Smartphones richtig schützen

Smartphones richtig schützen

Beim Smartphone spricht man gerne vom Schweizer Taschenmesser des 21. Jahrhunderts: Vom Telefonat über die Verwaltung von Terminen bis zur Suche der besten Bahnverbindung wird inzwischen so ziemlich alles mit dem smarten Hosentaschentool erledigt. Im Gegensatz zu den Multifunktionswerkzeugen aus der Schweiz sind sie aber sehr empfindlich und in der Regel deutlich kostspieliger. Nicht selten kosten höherwertige Geräte mehrere hundert Euro. Kratzer, ein Sturz auf den harten Boden oder ins Wasser und schon versagt das Handy seine Dienste – oder ist zumindest von deutlichen Kratzern oder Rissen überzogen. Auch Diebstahl oder Datenverlust können schnell für Ärger sorgen. Umso wichtiger ist es, das High-Tech-Telefon gut zu schützen. Mit den folgenden Tipps ist man für alle Eventualitäten gewappnet.

Was tun gegen Risse, Kratzer oder andere Schäden am Gerät?

Mit dem passenden Zubehör lässt sich bereits ein Großteil der Schäden vermeiden: Schutzhüllen, Display-Folien und sichere Halterungen für das Auto sind fast unerlässlich. Dabei ist zu beachten, dass das Zubehör auch mit dem Gerät kompatibel ist. Hier gilt es: Lieber etwas mehr für den passenden Schutz ausgeben, als sich im Fall der Fälle ärgern zu müssen. Was aber tun, wenn das Handy bereits beschädigt ist? Schließlich bieten auch Folien und Hüllen nie einen hundertprozentigen Schutz. Sofern es nur um kleinere oberflächliche Kratzer auf dem Display geht, können auch diese Tipps von dem Fachportal chip.de helfen. Demnach scheint beispielsweise eine aus Wasser und Backpulver hergestellte Politur bei richtiger Anwendung gegen kleinere Schäden zu helfen. Problematischer wird es bei Displaybrüchen infolge von Stürzen oder wenn Wasser, Feuer oder ein Kurzschluss das Gerät beschädigt haben. Dann hilft meist nur eine professionelle Reparatur, die in vielen Fällen ebenso teuer ist wie eine Neuanschaffung. Damit man bei solchen Schäden nicht tief in die Tasche greifen muss, empfiehlt es sich, mit dem Kauf eines Smartphones gleich eine Handyversicherung abzuschließen. Eine solche Police – hier ein Angebot von Schutzklick – übernimmt die Reparaturkosten.

Was tun bei Datenverlust oder Software-Problemen?

Doch neben Schäden an der Hardware kann auch softwareseitig so einiges passieren: Da Smartphones tagtäglich im Einsatz sind, sammeln sich viele wertvolle Daten in den Speichern des Geräts. Von privaten Fotos bis zu wichtigen geschäftlichen Dateien kann sich auf dem Smartphone so ziemlich alles befinden, was uns lieb und teuer ist. So ist beispielsweise die Zahl der Infizierungen mit Schadsoftware in den vergangenen Jahren laut der Computerwoche "dramatisch" gestiegen. Ganze 97 Prozent der Fälle betreffen Android-Smartphones. Auch unausgereifte Updates oder schlecht programmierte Apps sorgen mitunter für Probleme, die einen Reset des Geräts erfordern können. Hier hilft vor allem, regelmäßig Backups zu erstellen und die Daten auf externe Speichermedien wie SD-Karten auszulagern. Wer ständigen Zugriff und dauerhafte Verfügbarkeit der Dateien auch auf anderen Endgeräten schätzt, kann über eine Cloud-Lösung nachdenken. Zusätzlich sollten Android-Benutzer eine mobile Sicherheitssoftware installieren – Computerbild hat hier eine Auswahl von 13 Programmen getestet. 

Bildrechte: Flickr Broken iPhone 4 David CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten 

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