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Brandenburg Donnerstag, 23 Juni 2016 15:22 |  von Redaktion

Kooperationsvertrag zum Gesundheitscampus unterzeichnet

Kooperationsvertrag zum Gesundheitscampus unterzeichnet

Wissenschaftsministerin Martina Münch hat heute in Potsdam den unterzeichneten Kooperationsvertrag der drei Träger-Hochschulen – Universität Potsdam, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg und Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane – zum Gesundheitscampus entgegengenommen. „Die Kooperationsvereinbarung ist ein weiterer zentraler Schritt beim weiteren Auf- und Ausbau des Gesundheitscampus. Mit dem Gesundheitscampus soll an Krankheiten geforscht werden, die im Alter gehäuft auftreten. Und es geht uns auch darum, Modelle zu entwickeln, die es kranken Menschen in Brandenburg ermöglichen, möglichst lange zu Hause zu leben und gut versorgt zu werden“, so Münch. „Schon heute haben wir in den Hochschulen und Instituten des Landes hoch aktuelle, international beachtete Forschung in medizinisch relevanten Gebieten. Durch die Vernetzung im Gesundheitscampus entsteht nicht nur ein in dieser Form einmaliges Netzwerk in Deutschland – es ergeben sich auch neue Chancen für die Fachkräftesicherung und die medizinische und pflegerische Versorgung im Flächenland Brandenburg sowie für die weitere Stärkung der Wissenschafts- und Forschungslandschaft im Gesundheitsbereich in Brandenburg.“

Der Präsident der Universität Potsdam, Oliver Günther, der Präsident der BTU Cottbus-Senftenberg, Jörg Steinbach, und der Prodekan für Studium und Lehre der Medizinischen Hochschule Brandenburg, Wilfried Pommerien, haben heute am Rande der Eröffnung des Fraunhofer-Konferenzzentrums im Wissenschaftspark Potsdam-Golm den Kooperationsvertrag zum Aufbau des Gesundheitscampus unterzeichnet.

Der Gesundheitscampus soll als Forschungs- und Lehrverbund aus Universitäten, weiteren Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen die universitäre Gesundheitsforschung durch Forschungsverbünde stärken, die praxisnahe Aus- und Weiterbildung in Gesundheit und Pflege fördern und zukunftsweisende Modelle für die medizinische Versorgung im Flächenland Brandenburg hervorbringen. Dazu soll auch ein breites Netzwerk aus Kliniken in den Campus eingebunden werden.

Der gemeinsame Vertrag  der drei Träger-Hochschulen legt den Grundstein für die zweijährige Pilotphase. In diesem Zeitraum stehen insbesondere die Erarbeitung und Abstimmung eines Entwicklungs- und Personalkonzeptes, einer gemeinsamen Promotions- und Habilitationsordnung sowie eines Konzeptes zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Fokus. Ein weiteres Ziel ist der Aufbau von Forschungsverbünden zum Schwerpunkt „Medizin und Gesundheit des Alterns“. Der Aufbau des Gesundheitscampus erfolgt stufenweise: Im vergangenen Jahr wurde eine Geschäftsstelle eingerichtet. Ab 2017 sollen die Forschungscluster starten, 2018 die ersten Professoren berufen werden.

Foto: Wikipedia, CC30, Roland.h.bueb

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