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Brandenburg Donnerstag, 09 Juni 2016 16:40 |  von Redaktion

Gemeinsamer Antrag zum Wassertourismus

Gemeinsamer Antrag zum Wassertourismus Pixabay CC0 gemeinfrei

Bommert: Schritt in die richtige Richtung, aber weitere Anstrengungen nötig


Der mittelstandspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg, Frank Bommert, hat den gemeinsamen Antrag  von CDU, SPD und Linken zur Umsetzung des Beschlusses des Landtages Brandenburg „Zukunft des Wassertourismus in Brandenburg sichern“ begrüßt.

Er nannte dies, einen Schritt in die richtige Richtung, forderte aber weitere Anstrengungen. „Der Wassertourismus hat eine außergewöhnliche Bedeutung für Brandenburg. Er bietet nicht nur Freizeit und Erholung, sondern steht für regionale Wertschöpfung, Aufträge für die Handwerker, Umsätze im Einzelhandel. Und was noch viel wichtiger ist: Wassertourismus dient dem Erhalt und sogar der Verbesserung der Infrastruktur und damit der Daseinsvorsorge im ländlichen Raum. Deshalb ist es schade, wie stiefmütterlich das Thema Wassertourismus von der Bundes- aber auch Landesregierung selbst behandelt wird“, sagte der CDU-Politiker und verwies auf das noch immer fehlende Wassertourismuskonzept des Bundes, wenig Bewegung beim Erhalt und Ausbau der Wasserstraßen und Diskussionen über verkürzte Schleusenzeiten. „Es ist doch eine echte Ironie, dass man in unserem Land Abends eher einen Standesbeamten findet als einen Schleusenwärter“, erklärte Bommert.

Solch verfehlte Politik ohne Kurs und Kompass entwerte Investitionen, die in den Wassertourismus getätigt werden. Sie schade den Wassersport- und Wasserfreizeitregionen in Brandenburg und sie schade dem Image Brandenburgs als Reiseland, warnte der CDU-Politiker. "Die Landesregierung darf sich nicht allein auf den Bund verlassen. Gefragt ist kontinuierliche Zusammenarbeit mit den regionalen Akteuren, aber auch Mut für kreative Problemlösungen und ein stetiger proaktiver Dialog mit dem Bund“, so Bommert mit Blick auf die erfolgreiche Arbeit der Wasserinitiative Nordbrandenburg. "Das sollte beispielhaft für den Rest des Landes sein."

 

 

 

Quelle: CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg

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