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Brandenburg Sonntag, 29 Mai 2016 22:07 |  von (4)

Elektronische Bezahlmethoden – wie der Einzelhandel davon profitieren kann

Elektronische Bezahlmethoden – wie der Einzelhandel davon profitieren kann

Die Wirtschaft in Südbrandenburg ist insgesamt solide aufgestellt. Das geht aus der aktuellen Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus hervor. Im Handel allerdings sind nicht alle positiv gestimmt, denn vor allem der Einzelhandel verliert zunehmend Kunden an die Onlineshops. Doch von den digitalen Möglichkeiten können auch die Einzelhändler profitieren.

Einzelhandel kämpft um Kunden

Der Großhandel freut sich über die gute Entwicklung der gewerblichen Wirtschaft. Dem Einzelhandel hingegen bereitet die wirtschaftliche Situation eher Unbehagen. Denn die Bereitschaft der Kunden im stationären Einzelhandel zu kaufen, ist gesunken. Das liegt zum einen am Strukturwandel in den Innenstädten, wie man ihn in Cottbus, Guben oder Senftenberg beobachten kann. Zum anderen bereitet die fortschreitende Digitalisierung Probleme. E-Commerce ist eine starke Konkurrenz für den Einzelhandel. Große Auswahl, Preisvergleiche und Lieferung nach Hause machen das Onlineshopping für viele Konsumenten sehr attraktiv. Die Geschäfte müssen reagieren, um Kunden halten oder gar Neukunden gewinnen zu können. Der Einkauf im Einzelhandel muss zum Erlebnis werden. Vor allem aber muss er sich an die veränderten Einkaufsgewohnheiten der Kunden anpassen. Der Einzelhandel kann die Digitalisierung beispielsweise für sich nutzen, um das Einkaufen bequemer zu machen. Das könnte etwa mit bargeldlosen Bezahlmethoden erfolgen. Das wäre gerade in den ländlichen Gegenden der Niederlausitz für viele von Vorteil, denn Kunden können sich dann den Weg zum nächsten Geldautomaten sparen. Ein Blick nach Schweden zeigt, wie das funktionieren kann. Vor allem in den abgelegenen Städten im Norden des Landes kommt dort das bargeldlose Bezahlen sehr gut an. Im Supermarkt, im Kiosk oder im Bus ist bargeldloses Bezahlen dort schon längst selbstverständlich geworden.

Bargeldlos bezahlen: Kosten und Aufwand für die Händler

Altmarkt in Cottbus

Für die Kunden ist das bargeldlose Bezahlen sehr praktisch. Für die Einzelhändler sind elektronische Zahlungsmethoden jedoch nicht unbedingt eine Erleichterung. Gerade dort, wo nur geringe Beträge abgerechnet werden, schmälern elektronische Bezahlmethoden den Gewinn. Für Kartenzahlungen etwa müssen die Händler für jede Transaktion ein paar Cent bezahlen. Große Ketten haben hier einen größeren Verhandlungsspielraum bei den Banken. Kleinere Händler haben den hingegen nicht. Die Cent-Beträge für die Transaktionen fallen bei Ihnen stärker ins Gewicht. Dazu kommen Kosten für die Anschaffung und Wartung von Kartenlesegeräten. Außerdem wird Personal benötigt, dass die jede einzelne Buchung kontrolliert und dokumentiert. Hier könnte es sich lohnen, noch einen Schritt weiter zu gehen: Weg von den Kartenlesegeräten hin zu mobilen Apps. Mit der einfachen iPad-Kassenapp von INVENTORUM gestaltet sich bargeldloses Bezahlen beispielsweise auch für den Händler bequem. Die App vereint die Funktionen Kassieren, Abrechnen und Waren verwalten. Zeit- und Personalaufwand für bargeldloses Bezahlen können mit solchen Apps also deutlich reduziert werden. Damit können auch kleinere Geschäfte kostengünstig auf das veränderte Konsumverhalten der Verbraucher reagieren, und das Einkaufen im Laden um die Ecke wird wieder attraktiver.

Bildrechte: Flickr Altmarkt in Cottbus endless autumn CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten 

 

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