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Brandenburg Mittwoch, 25 Mai 2016 17:00 |  von Redaktion

Stiftung mit neuem Ratsvorsitz

Dr. Hans-Joachim Mader (links) und sein Nachfolger Dr. Christof Schenck, der neue Ratsvorsitzende der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg Dr. Hans-Joachim Mader (links) und sein Nachfolger Dr. Christof Schenck, der neue Ratsvorsitzende der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg Foto: Sebastian Hennigs

Dank und Ehrung zum Abschied von Dr. Hans-Joachim Mader

Der Rat der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg hat mit Dr. Christof Schenck einen neuen Ratsvorsitzenden gewählt. Bei der Stiftungsratssitzung am 20. Mai nahe Lieberose wurde der Rat mit neun Mitgliedern neu konstituiert. Dr. Hans-Joachim Mader, der die Stiftung seit Gründung im Jahr 2000 als Ratsvorsitzender geleitet hatte, verabschiedete sich auf eigenen Wunsch aus dem Gremium. Der 71-jährige wurde für seine großen Verdienste um die Stiftung geehrt.

Mit einer herzlichen Verabschiedung dankte die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg ihrem visionären Ideengeber und Mitbegründer Dr. Hans-Joachim Mader, der sich nach 16 Jahren Leitung des Stiftungsrates aus eigenem Wunsch aus dem Gremium verabschiedete. Der 71-jährige möchte sich nun verstärkt seiner Familie und künstlerischen Projekten sowie der internationalen Zusammenarbeit im Naturschutz widmen. Für großes Engagement, Zielstrebigkeit und unermüdliche Arbeit beim Aufbau und der Entwicklung der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg wurde er bereits 2014 zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden der Stiftung, Hubertus Meckelmann, mit dem Bruno H. Schubert Preis geehrt.

Mit mutiger Vision und großer Energie setzte sich Dr. Hans-Joachim Mader nach dem Abzug der sowjetischen Truppen aus Brandenburg Anfang der 1990er Jahre dafür ein, ehemalige Truppenübungsplätze als wertvolle, letzte großflächig unzerschnittene Gebiete für den Naturschutz zu sichern. Die erfolgreiche Entwicklung der Stiftungsarbeit brachte er zielstrebig und konsequent voran und erkannte frühzeitig die Bedeutung von Biotopverbund für den Wildnisschutz. Er gehörte zu den ersten Verfechtern der Wildnisidee in Deutschland und hat die Vision der Stiftung, Urwälder von morgen zu schaffen, zusammen mit seinem langjährigen Stellvertreter Dr. Christof Schenck, entscheidend geprägt. Mit Dr. Christof Schenck hat der Rat einen optimalen Nachfolger für das Amt des Ratsvorsitzenden gewählt. Der Geschäftsführer der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt ist seit 2000 im Rat aktiv und als Wegbereiter und Stratege maßgeblich am Erfolg der Stiftungsarbeit beteiligt. Zum neuen stellvertretenden Ratsvorsitzenden wurde Axel Steffen gewählt. Er ist Abteilungsleiter Naturschutz im Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg und bereits langjährig im Rat engagiert.

Als neue Ratsmitglieder wurden Karin Müller, Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg und Markus Semer begrüßt, der die Ratsnachfolge von Achim Bernhardt als Vertreter des Ministeriums der Finanzen des Landes Brandenburg übernahm. In ihrem Amt bestätigt wurden die Ratsmitglieder Dr. Diana Pretzell (WWF), Christian Unselt (NABU), Claus Obermeier (Gregor Louisoder Umweltstiftung), Gerold Dieke (Zoologische Gesellschaft Frankfurt) und Heinrich Hartong (Landschafts-Förderverein Nuthe-Nieplitz-Niederung).

 

 

Stiftung Naturlandschaften Brandenburg

Die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg engagiert sich als "Die Wildnisstiftung" seit 15 Jahren mit eigenen Flächen und Expertise für Wildnisgebiete und deren Vernetzung. Sie ist eine der größten privaten Eigentümerinnen von Wildnisgebieten in Deutschland.

Stifter sind das Land Brandenburg, die Zoologische Gesellschaft Frankfurt, der Naturschutzbund Deutschland (NABU), die Umweltstiftung WWF Deutschland, der Landschafts-Förderverein Nuthe- Nieplitz-Niederung und eine Privatperson.

Der Stiftungsrat ist aus Vertretern der Stifter zusammengesetzt und bildet das oberste Gremium der Stiftung. An den Rat ist ein Beirat mit örtlichen Vertretern aus den umliegenden Städten und Gemeinden der Stiftungsflächen angegliedert. Dem Rat ist ein Vorstandsgremium unterstellt.

Die private Stiftung Naturlandschaften Brandenburg besitzt und verwaltet auf den ehemaligen Truppenübungsplätzen Jüterbog, Heidehof, Lieberose und Tangersdorf Flächen im Umfang von rund 12.800 ha. Die Stiftung setzt sich für die ökologische Vernetzung ihrer Flächen ein und macht sie erlebbar. Als Vermittlerin von Fachwissen und Expertenaustausch engagiert sie sich dafür, das Thema Wildnisschutz im politischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskurs voranzubringen.

Weitere Informationen unter www.stiftung-nlb.de

 

 

 

Foto:    Sebastian Hennigs
Quelle: Stiftung Naturlandschaften Brandenburg

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