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Brandenburg Mittwoch, 04 Mai 2016 17:03 |  von Redaktion

Bahnstrecke Berlin-Cottbus

Bahnstrecke Berlin-Cottbus Foto: ideengruen.de

Lausitzer Kreisverbände der Bündnisgrünen reichen Stellungnahme zum Bundesverkehrswegeplan ein

Die Lausitzer Bündnisgrünen drängen auf einen zeitnahen Ausbau des zweiten Gleises zwischen Lübbenau und Cottbus, sowie die Umstrukturierung des Bahnhofes Königs Wusterhausen.

Stellvertretend für die vier Lausitzer Kreisverbände (KV) Dahme-Spreewald, Cottbus, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße reichte Michael Fürst vom KV-LDS eine Stellungnahme zum Bundesverkehrswegeplan 2030 beim Bundesministerium für Verkehr ein.

„Besonders dringlich ist der Wiedereinbau des Ausweich- und Überholgleises im Bereich Kunersdorf. Durch die 12-minütige Fahrzeit zwischen Cottbus und dem nächsten Ausweichgleich in Vetschau kann nach der Abfahrt in Cottbus die Ankunft des nächsten Zuges aus Richtung Berlin erst 24 Minuten später erfolgen. Dadurch wird eine anpassungsfähige Betriebsdurchführung insbesondere im Störungsfalle unmöglich“, verweist Fürst in seiner Stellungnahme: „Durch ein Ausweich- und Überholgleis in Kunersdorf würde sich die Stabilität des Fahrplangefüges deutlich verbessern“.

„Nach den vollmundigen Ankündigungen der Verkehrsministerin Katrin Schneider zum Ausbau der Bahnstrecke erwarten wir zeitnah Taten“, sagte der Kreisvorstand der Bündnisgrünen Spree-Neiße Wolfgang Renner. Es ist ein Unding, dass der Ausbau bei der Bundesregierung nur in der zweiten Kategorie angesiedelt ist. Die Landesregierung muss sich den Ausbau der dringend benötigten Bahnstrecke für eine stärkere Priorisierung einsetzen, so Renner.

Auf der Strecke Berlin-Cottbus kann die Leistungsfähigkeit des Bahnhofes Königs Wusterhausen durch ein von Gleis 1 in südlicher Richtung zu befahrendes Abstellgleis kurzfristig verbessert werden, sagte der Kreissprecher der Bündnisgrünen Dahme-Spreewald Andreas Rieger. Die Bündnisgrünen sprechen sich dafür aus, mittelfristig das S-Bahngleis in Königs Wusterhausen nach Osten zu verlegen, damit im Bahnhof drei Gleise für den Regionalverkehr zur Verfügung stehen.

 

 

 

Foto:    ideengruen.de
Quelle: Bündnis 90/Die Grünen Spree-Neiße

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