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Brandenburg Dienstag, 19 April 2016 09:00 |  von Redaktion

Countdown für Brandenburgischen Denkmalpflegepreis 2016

Countdown für Brandenburgischen Denkmalpflegepreis 2016
Kulturministerin Münch: Landespreis würdigt privates Engagement beim Denkmalschutz

Für den Brandenburgischen Denkmalpflegepreis 2016 läuft der Countdown: Noch bis zum 15. Mai können sich Denkmalbesitzer und Denkmalschützer mit ihren Projekten dafür bewerben.

Ministerin Dr. Martina Muench1„Mit dem seit 1992 verliehenen Denkmalpflegepreis würdigt das Land die Bedeutung privaten und ehrenamtlichen Engagements im Denkmalschutz. Für den Erhalt des kulturellen Erbes ist dieses Engagement unverzichtbar. Mit der Restaurierung und Nutzung werden Denkmale für nachfolgende Generationen bewahrt und Geschichte anschaulich gemacht“, so Kulturministerin Martina Münch. „Zahlreiche Vereine und Förderkreise im Land setzen sich für den Erhalt historischer Bausubstanz ein. Das zeigt, dass Bürgerinnen und Bürger mit diesen Gebäuden etwas verbinden und dass sie eine besondere Bedeutung haben. Nicht zuletzt, um diese Arbeit zu unterstützen, hat das Land kürzlich eine zusätzliche Denkmal-Förderung eingerichtet, für die in diesem Jahr eine halbe Million Euro zur Verfügung steht.“

Vorschläge für den Preis können bis zum 15. Mai 2016 unter dem Stichwort „Denkmalpflegepreis 2016“ beim Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Referat 33, Dortustraße 36, 14467 Potsdam, eingereicht werden. Weitere Informationen zu den Bewerbungsmodalitäten finden sich unter www.mwfk.brandenburg.de/denkmalpflegepreis.

Das Kulturministerium vergibt den Brandenburgischen Denkmalpflegepreis in Höhe von insgesamt bis zu 13.000 Euro an Bürgerinnen und Bürger, bürgerschaftliche Initiativen oder Vereine für vorbildliche Leistungen zur Rettung und Erhaltung von Bau- und Gartendenkmalen, technischen und archäologischen Denkmalen sowie richtungsweisende Beispiele für denkmalverträgliche Umnutzungen von Denkmalen. Zudem können undotierte Anerkennungen ausgesprochen werden für die überzeugende Verbreitung des Denkmalpflegegedankens in der Öffentlichkeit und langjähriges herausragendes Wirken auf dem Gebiet der Denkmalpflege. Eine Jury schlägt der Kulturministerin die Preisträgerinnen und Preisträger zur Auszeichnung vor. Die Auszeichnung erfolgt im Rahmen einer Festveranstaltung im September.

Im vergangenen Jahr wurden drei dotierte Preise und drei undotierte Anerkennungen vergeben. Mit einem Preis in Höhe von 7.000 Euro wurde der Förderverein Persiuskirche Brügge für das herausragende Engagement zur Sanierung und Erhaltung der Kirche in Brügge (Prignitz) ausgezeichnet. Je einen mit 3.000 Euro dotierten Preis erhielten Peggy Kroß-Zatlidis und Panajotis Zatlidis für die beispielhafte Instandsetzung und Sanierung des Wohnhauses in der Wollenweberstraße 48 in Brandenburg an der Havel sowie Volker Warning für die beispielhafte Instandsetzung und Umnutzung des Pfarrhauses in Mödlich (Prignitz).

Drei Bewerber erhielten 2015 eine Anerkennung für ihren Einsatz in der Denkmalpflege:

  • der Verein Görlsdorfer Lenné-Park für sein Engagement zur denkmalgerechten Wiederherstellung und Erhaltung des Lenné-Parks in Görlsdorf (Uckermark),
  • Jeannette Bonefeld und Reinhold Erdmann für die vorbildliche Sanierung des Siedlungshauses Nordweg 58 in Oranienburg, Ortsteil Eden (Oberhavel) sowie
  • Melanie Semmer für die vorbildliche Sanierung des Wohnhauses Am See 30 in der Gemeinde Am Mellensee, Ortsteil Klausdorf (Teltow-Fläming).

 

 

Quelle: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur

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