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Brandenburg Donnerstag, 31 März 2016 14:30 |  von Redaktion

Diana Golze: Kontinuierliche Weiterbildung verringert Risiko der Arbeitslosigkeit

Diana Golze: Kontinuierliche Weiterbildung verringert Risiko der Arbeitslosigkeit Foto: BILDHAUS Karoline Wolf

Die Zahl der Arbeitslosen ist in Brandenburg im März um 4.728 auf 115.406 gegenüber dem Vormonat gesunken. Die Arbeitslosenquote ging damit um 0,4 Punkte auf 8,7 Prozent zurück. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind dies 0,6 Prozentpunkte weniger.

Diana Golze 3 jpg 16113736 F BILDHAUS. Karoline WolfArbeitsministerin Diana Golze sagte: „Der Arbeitsmarkt in Brandenburg entwickelt sich weiterhin erfreulich. Deshalb sollten Beschäftigte jetzt in ihre berufliche Entwicklung investieren und eine „Lernzeit“ einlegen. Weiterbildungen - beispielsweise mit dem Bildungsscheck - helfen nicht nur dabei berufliche Qualifikationen zu erwerben, sie stärken auch das berufliche Selbstvertrauen, bereiten auf neue Aufgaben vor und verringern so das Risiko von Arbeitslosigkeit.“

Seit fast einem Jahr läuft die Brandenburger Weiterbildungsrichtlinie mit dem Bildungscheck für die individuelle Förderung der Weiterbildung. Seither sind mehr als 900 Anträge für einen Bildungsscheck gestellt worden, rund 600 Anträge wurden durch die Brandenburger Förderbank ILB bewilligt.

Diana Golze: „Wir erwarten im April den 1.000. Antrag. Nutzen auch Sie den Bildungsscheck für Ihre Weiterbildung. Bis zu 70 Prozent der Kosten werden durch das MASGF gefördert. Die berufliche Bildung sollte nicht nach der Ausbildung aufhören -  kontinuierliches Lernen gehört zum gesamten Erwerbsleben.“

Den Bildungsscheck können in Brandenburg Beschäftigte für Weiterbildungskurse individuell und unabhängig von ihrem aktuellen Arbeitsplatz beantragen. Wer nicht weiß, welches Bildungsangebot genau passt, der kann sich kostenlos bei der ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH informieren (http://www.wdb-brandenburg.de/).

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren im März 2016 in Brandenburg 115.406 Menschen arbeitslos, davon 49.952 Frauen (43,3 Prozent). Das sind 4.728 Personen weniger als im Februar 2016 und 8.751 weniger als im März 2015. Die Zahl der älteren Arbeitslosen im Alter von 50 Jahren und älter ist im Vergleich zum Vorjahr um 6,9 Prozent auf 47.253 und die Zahl der schwerbehinderten Arbeitslosen um 5,6 Prozent auf 5.954 gesunken.

Im Januar 2016 hatten 799.700 Brandenburgerinnen und Brandenburger eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, 15.700  Personen mehr als vor einem Jahr.

 

 

 

Fotos:  BILDHAUS Karoline Wolf
Quelle: Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg

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