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Brandenburg Donnerstag, 31 März 2016 08:00 |  von Redaktion

Gemeinsame Geschäftsstelle fördert Ausbau dualer Studienangebote

Gemeinsame Geschäftsstelle fördert Ausbau dualer Studienangebote Foto: Oliver Lang SPD Brandenburg
Land unterstützt neues Projekt mit rund 250.000 Euro jährlich


Wissenschaftsstaatssekretär Martin Gorholt
hat am Dienstag der Technischen Hochschule Brandenburg den Bescheid zur Förderung der neuen Geschäftsstelle „Duales Studium Land Brandenburg“ übergeben. Das Land fördert die Geschäftsstelle, die für alle Hochschulen im Land tätig sein wird, für einen Zeitraum von drei Jahren mit rund 250.000 Euro jährlich. 

Staatssekretär Martin Gorholt sagte: „Mit der Förderung der neuen Geschäftsstelle Duales Studium erfolgt ein weiterer wichtiger Schritt beim Ausbau des dualen Studienangebotes im Land Brandenburg. Die Technische Hochschule Brandenburg hat durch ihre langjährige Erfahrung in der Kooperation von Wissenschaft und betrieblicher Praxis sehr gute Voraussetzungen als Standort der Geschäftsstelle, deren Arbeit allen Hochschulen im Land zu Gute kommen wird. Duale Studiengänge bieten für Studierende konkrete Perspektiven in den Unternehmen der Region, und die Möglichkeit berufsnah zu lernen. Das duale Studienangebot trägt dazu bei, den Bedarf der brandenburgischen Wirtschaft an hochqualifizierten Fachkräften zu decken.“          

Die Präsidentin der Technischen Hochschule Brandenburg Prof. Dr.-Ing. Burghilde Wieneke-Toutaoui erklärte: „Wir freuen uns über die Aufgabe, mit der zentralen Geschäftsstelle duale Studienformate im  Land Brandenburg weiter zu verbreiten. Die Erfahrungen an der Technischen Hochschule Brandenburg zeigen, dass dies ein sehr attraktives Studienmodell für alle Beteiligten ist. Mit der Expertise unserer Hochschule sind wir überzeugt davon, der Entwicklung dualer Studienformate im Land eine neue Dynamik zu geben.“

Die Geschäftsstelle soll den Ausbau dualer Studiengänge im Land weiter voranbringen und die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Unternehmen, Kammern und Verbänden koordinieren. Die Information von Studieninteressierten und Unternehmen über die Möglichkeiten dualer Studiengänge gehört dabei genauso zu den Aufgaben der Geschäftsstelle wie die Beratung und Unterstützung der Hochschulen, etwa bei der Entwicklung von Studienformaten, der Gestaltung von Lehrplänen, bei der Vertragsgestaltung
zwischen den Beteiligten und der Qualitätssicherung im dualen Studienangebot. Das duale Studienangebot, das heißt die Verbindung aus akademischer und beruflicher Qualifizierung, soll ausgebaut werden.

Bereits zum zurückliegenden Wintersemester 2015/16 sind an den brandenburgischen Hochschulen neun duale Studienangebote neu eingerichtet worden. Damit gibt es derzeit insgesamt 17 duale Studienformate im Land Brandenburg, an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg, der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde, der Technischen Hochschule Wildau und der Technischen Hochschule Brandenburg. Diese Hochschulen sowie die Universität Potsdam und die Fachhochschule Potsdam planen weitere duale Studienangebote. Die neue Geschäftsstelle ist Teil eines umfassenden Maßnahmenpaketes mit dem das Land den Ausbau dualer Studienangebote fördert. Für den Aufbau entsprechender Studienformate und den Betrieb der Geschäftsstelle zusammen stehen bis 2019 jährlich bis zu 1.3 Millionen Euro zur Verfügung.

Im Februar dieses Jahres wurde darüber hinaus der Beirat Duales Studium Brandenburg bestellt, der sich aus 14 Mitgliedern zusammensetzt. Sie kommen aus den Hochschulen, den Industrie- und Handelskammern, den Gewerkschaften, den Unternehmensverbänden und den zuständigen Ministerien. Der Beirat fungiert als Impulsgeber, Mittler, Multiplikator und zugleich Expertengremium für z. B. zu erarbeitende Empfehlungen zu Qualitätsstandards des dualen Studiums. Um die Entwicklung dualer Studiengänge und die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft weiter zu befördern, sind zudem drei Regionalforen geplant, deren Auftakt im Mai ebenfalls in Brandenburg an der Havel vorgesehen ist.

 

 

 

Foto:    Oliver Lang SPD Brandenburg
Quelle: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur

 

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