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Brandenburg Mittwoch, 23 März 2016 10:00 |  von Redaktion

FDP fordert Kurskorrektur für Energiewende

FDP fordert Kurskorrektur für Energiewende

Kurskorrektur für Energiewende

Cottbus/Forst - FDP fordert: Das EEG ist in seiner jetzt vorliegenden Form abzuschaffen und durch ein ENERGIEWENDEKONZEPT  zu ersetzen. Die Bundesregierung muss endlich eine Kurskorrektur bei der Energiewende vornehmen. Die aktuelle Politik führt in eine Sackgasse. Alle Energieträger die nicht vom EEG profitieren sind aktuell unwirtschaftlich. Das schadet dem Wirtschaftsstandort Deutschland.

„Die Wirtschaftszahlen der großen Energieversorger und der schleppende Verkaufsprozess der Lausitzer Braunkohlenindustrie zeigen alle auf das gleiche Problem. Die Kraftwerke, die wir technisch benötigen um die Energieversorgung in Deutschland zu gewährleisten, sind unwirtschaftlich geworden. Der Energiemarkt ist faktisch zusammengebrochen, da er mit einem subventioniertem Überangebot überschwemmt wird“, sagt der stellvertretende Kreisvorsitzende der FDP Lausitz, Felix Sicker. „Es reicht einfach nicht aus, lediglich ein Ziel für 2050 vorzugeben. Die Bundesregierung und auch die Landesregierung müssen endlich ein Energiewendekonzept vorlegen. Das sind sie den Mitarbeitern in der Energieindustrie, den Erzeugerregionen und der Absicherung der öffentlichen Vorsorge schuldig.“

Sollte in Deutschland ein Kraftwerk unwirtschaftlich arbeiten, darf der Betreiber es nicht einfach stilllegen. Die Stilllegung muss er bei der Bundesnetzagentur beantragen. Erst wenn diese festlegt, dass die Energieversorgung auch ohne dieses Kraftwerk gesichert bleibt, kann das Kraftwerk vom Netz gehen. Der Energiemarkt ist vollkommen Überreguliert. Eine Kurskorrektur ist dringend nötig.

 

 

 

Quelle: FDP-Kreisverbandes Lausitz

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