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Brandenburg Mittwoch, 16 März 2016 18:58 |  von Redaktion

Schlag gegen rechts: "Weisse Wölfe Terrorcrew" verboten

Schlag gegen rechts: "Weisse Wölfe Terrorcrew" verboten

Schröter: "Vereinsverbot ist konsequente Reaktion der wehrhaften Demokratie" - Durchsuchungen auch in Brandenburg


Innenminister Karl-Heinz Schröter hat das Verbot des rechtsextremistischen Vereins „Weisse Wölfe Terrorcrew“ durch Bundesinnenminister Thomas de Maizière begrüßt. „Der rechtsextremistische Verein wendet sich mit einer Vielzahl von Aktivitäten eindeutig gegen die verfassungsmäßige Ordnung der Bundesrepublik Deutschland. Das Verbot des Vereins ist vor diesem Hintergrund die konsequente und gebotene Reaktion der wehrhaften Demokratie auf diese offen rechtsextremistische Betätigung.“

Der Verein Weisse Wölfe Terrorcrew (WWT) ist ursprünglich eine im Jahr 2008 gegründete Fangruppierung der sauerländischen Rechtsrock-Band „Weisse Wölfe“. Bundesweit ist die WWT in einzelne „Sektionen“ unterteilt. Ein wesentliches Betätigungsfeld der Gruppierung ist die Organisation von Musikkonzerten der rechtsextremistischen Szene.

Darüber hinaus beteiligten sich Mitglieder der WWT häufig mit eigenen Bannern an rechtsextremistischen Demonstrationen. Die Gruppierung trat in der Vergangenheit auch wiederholt durch die Ausübung gemeinsamer Straftaten in Erscheinung. Unter anderem waren Mitglieder der WWT-Sektion Brandenburg am 12. September 2015 an einem Angriff auf das alternative Jugendwohnprojekt „Mittendrin“ in Neuruppin beteiligt.

Am 5. April 2014 beteiligten sich Mitglieder der WWT an einer rechtsextremistischen Demonstration in Wittenberge. Am 18. Mai 2013 waren sie an der Organisation eines rechtsextremistischen Konzertes in Finowfurt beteiligt.

Sektionsleiter der WWT Brandenburg ist ein Rechtsextremist aus Wittstock, der auch Gründungsmitglied der Gruppierung ist. Neben ihm sind zwei weitere WWT-Mitglieder aus Wittstock von den heutigen Durchsuchungsmaßnahmen betroffen.

 

 

 

Quelle: Ministerium des Innern und für Kommunales

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