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Brandenburg Mittwoch, 16 März 2016 21:18 |  von (4)

Konsumklima steigt: Deutsche geben mehr Geld aus

Konsumklima steigt: Deutsche geben mehr Geld aus

Für die Konjunktur war 2015 ein gutes Jahr. 2016 soll es so weitergehen: Die Konsumenten sind weiterhin sehr investitionsfreudig, außerdem zeigt die Kurve auch im B2B nach oben.

Konsumfreude treibt Wirtschaft auf allen Ebenen an

Im letzten Jahr gaben die Deutschen beinahe 2 Prozent mehr aus als noch 2014. Möglich war das durch eine Steigerung der Tarifentgelte: Ein Plus von 2,7 Prozent gilt als außergewöhnlich stark und Wirtschaftsexperten gehen davon aus, dass daraus nun eine beschleunigende Wirkung folgt. Denn die Teuerungsrate war verhältnismäßig gering – nur 0,3 Prozent, es bleibt also ein realer Überschuss von 2,4 Prozent.

Die Spendierhosen sind also angezogen, und davon profitieren die Unternehmen direkt. Die Effekte wirken sich auch auf das B2B-Segment aus, in dem Endverbraucher keine primäre Rolle spielen. So verzeichnete productpilot.de, das Business-Portal der Frankfurter Messeaussteller, 2015 erneut einen regen Zuwachs an vertretenen Firmen, und auch die Messehallen sind weiterhin stark ausgelastet.

Und dieser Trend macht sich im gesamten B2B bemerkbar. Beispiel: Im Sommer 2015 gründete der Versandriese Amazon mit Amazon Business einen Bereich nur für Geschäftskunden. Das Modell, das bislang nur in den USA existiert, könnte es bei anhaltendem Erfolg schon bald über den großen Teich schaffen und die deutsche B2B-Landschaft zusätzlich anheizen.

Niederlausitz ebenfalls mit Schwung in die Zukunft

All das sind Indikatoren dafür, dass die Bundesrepublik aktuell im Aufwind ist. Die Region Niederlausitz liefert dafür weitere Beispiele. So wurde erst kürzlich bekannt, dass tausende Unternehmen in Südbrandenburg händeringend nach Nachfolgern suchen. Das Nachwuchsproblem ist offenkundig und gibt Anlass zur Sorge, gleichzeitig bedeutet es jedoch, dass die Unternehmen der Region weiterhin auf Wachstum getrimmt sind.

Auf Makro-Ebene scheinen die Voraussetzungen also gut zu sein. Die Rahmenbedingungen passen und vor diesem Hintergrund soll nun auch die Start-up-Kultur gefördert werden. Die Impulse dafür kommen sogar von der IHK selbst, etwa in Form von Basisseminaren für Gründer. Tatsächlich entdecken immer mehr innovative Startups die Region Lausitz für sich: Gute Lebensbedingungen bei fairen Mietpreisen, wie man sie in München, Hamburg und Co. schon lange nicht mehr findet. Selbst Berlin, Deutschlands Gründer-Hotspot schlechthin, hat in den letzten Jahren stark an der Preisschraube gedreht – die Suche nach Alternativen ist also nur logisch und im Gesamtpaket bietet sich Niederlausitz geradezu an.

Bild: © istock.com/kovalchuk

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