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Brandenburg Dienstag, 15 März 2016 17:00 |  von Redaktion

Mobilitätsstrategie 2030: Brandenburger Häfen sollen sich zu Logistikknoten entwickeln

Mobilitätsstrategie 2030: Brandenburger Häfen sollen sich zu Logistikknoten entwickeln

Nächste Etappe auf dem Weg zur Mobilitätsstrategie 2030: Staatssekretärin Katrin Lange hat am Freitag eine Diskussionsrunde über die zukünftige Rolle der Häfen als Knotenpunkte der Logistik geleitet. Dazu waren die Bürgermeister der Hafenkommunen des Landes eingeladen.

Infrastrukturstaatssekretärin Katrin Lange: „Ein wichtiges Thema der Mobilitätsstrategie für  das Land ist der Güterverkehr. Unser Ansatz ist, die Verkehrsträger Straße, Schiene und Wasserstraße verknüpfen zusammenzuführen, also multimodal zu denken. Für die Häfen in Brandenburg ist das eine Chance. Denn sie sind mehr als nur die Kaikante zum Be- und Entladen der Schiffe. Gelegen in den drei Korridoren des Transeuropäischen Netzes, die das Land Brandenburg durchziehen,  sollten sich die Häfen zu starken Logistikknoten entwickeln. Die Voraussetzung dieses Wachstum ist die Zusammenarbeit mit starken Partnern. Dafür haben wir heute geworben.“

In der Hauptstadtregion kreuzen sich drei der neun transeuropäischen Verkehrskorridore. Nach einer Prognose des Bundes wird der Güterverkehr zwischen 2010 und 2030 um 38 Prozent zunehmen. Die Landesregierung will den Güterverkehr möglichst umweltfreundlich organisieren und Verkehr von der Straße auf die Bahn und das Binnenschiff verlagern. Eine entscheidende Rolle spielen dabei die multimodalen Logistikknoten und dazu zählen die Häfen.

Verkehr, Mobilität und Logistik gehören zu den Schwerpunktbranchen in Brandenburg. Die öffentlichen Häfen sind wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Sie zu stärken bringt Chancen sowohl für die Wirtschaft in den jeweiligen Standorten als auch für das Land insgesamt.

Im Land Brandenburg gibt es aktuell 10 öffentliche Binnenhäfen in Brandenburg an der Havel, Eberswalde, Eisenhüttenstadt, Königs Wusterhausen, Mühlberg/Elbe, Rüdersdorf, Schwedt, Velten, Wittenberge und, Wustermark. Diese Häfen haben sich verpflichtet, jederzeit die Verladung von Gütern für interessierte Unternehmen zu ermöglichen.

Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung erarbeitet derzeit einen Entwurf, der dann in einem Beteiligungsverfahren zur Diskussion gestellt wird. Nach der regierungsinternen Abstimmung soll die Erarbeitung der Mobilitätsstrategie Ende des Jahres beendet sein.

Die Eckpunkte liegen bereits vor:

http://www.mil.brandenburg.de/sixcms/detail.php/707559

 

 


Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg

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