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Brandenburg Montag, 29 Februar 2016 15:28 |  von (4)

Durchwachsene Saison für Energie Cottbus - die Chancen in dieser Spielzeit

Durchwachsene Saison für Energie Cottbus - die Chancen in dieser Spielzeit

Es ist noch gar nicht allzu lange her, da spielte der FC Energie Cottbus noch im Oberhaus des deutschen Fußballs. In der Saison 2008/09 bestritten die Lausitzer ihr vorerst letztes Spiel in der ersten Fußball Bundesliga, bevor der Abstieg sie in die zweite Liga versetzte. Hier hielten sich die Cottbus bis in die Saison 2013/14, doch konnten sie sich auch nicht über den 18. Platz hinaus retten, sodass ein erneuter Abstieg die Folge war. Momentan spielt der im Jahre 1963 gegründete Verein in der dritten Fußball Bundesliga und sieht sich in eine durchwachsene Spielzeit versetzt.

Abhilfe sollen diverse Neuzugänge schaffen, erst kürzlich verpflichtete der Klub einen neuen Stürmer. Der Spanier Sergi Arimany Pruenca wechselt auf Leihbasis vom österreichischen Verein SV Kapfenberg zu den Brandenburgern, die sich zudem eine Kaufoption sicherten. Der knapp 1,90 Meter große Stürmer soll mitunter auch bei den diversen Ost-Duellen zum Einsatz kommen, die in der dritten Bundesliga ausgetragen werden. Angesichts der acht Mannschaften, die sich in der dritten Liga wiederfinden, bedeutet dies, dass von den 38 Spieltagen in der Saison nur zwei ohne „Ostduell“ stattfinden. In der Summe ergibt diese Konstellation Sage und Schreibe 112 Partien, bei denen sich jeweils zwei Mannschaften aus den neuen Bundesländern gegenüber stehen. Dass hierbei von einer derbyreichen Liga gesprochen werden kann, erklärt sich somit von selbst.

Nun bietet sich ein Vergleich dieser Mannschaften an, um den Platzhirsch im Osten auszumachen. Bei dem Sieger der Ost-Meisterschaft geht es nicht um die absolute Punktzahl, sondern um die relative Stärke der Teams im Vergleich zu ihren Nachbarn.

Vergleicht man nur diese Begegnungen im Osten der Republik, nachdem nun etwas mehr als die Hälfte der Spielzeit abgelaufen ist, so ist der FC Energie Cottbus statistisch gesehen der „Ost-Meister“. Knapp die Hälfte ihrer gesamten Punkte, genauer 48% der erspielten Punkte, konnten die Lausitzer gegen ihre Nachbarn erringen. Abgeschlagen auf dem letzten Platz dieses Vergleichs landet der Verein aus Erfurt. RW Erfurt konnte sich nur 19% ihrer Punkte gegen ein Team aus dem näheren geografischen Umfeld sichern.

Ob das Team aus Cottbus aber auch abgesehen von der relativen Stärke in dieser Saison einen einstelligen Tabellenplatz erreichen kann, steht noch in den Sternen. Die Konkurrenz ist groß und besteht aus Vereinen wie Dynamo Dresden und Erzgebirge Aue, die ebenfalls Erfahrungen in höheren Spielklassen sammeln konnten und auch im DFB Pokal für die eine oder andere Überraschung sorgten. Es bleibt also abzuwarten, ob die Neuzugänge die an sie gestellten Hoffnungen erfüllen und den Verein wieder in die oberen Ränge der Liga führen können.

Foto: Lichtpunkt Fotografie

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