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Sühnekreuz & Mordstein
© Frank Gutschmidt
Hinzugefügt am 24.07.2009
Sage: Vor Jahren lebte dort ein Großbauer, der vier Söhne hatte. Zwischen diesen war immer Zank. Eines Sonntags zankten sich die Brüder wieder. Mit Sense, Dreschflegel, Heugabel und Axt gingen sie aufeinander los. Dem jüngsten wurden beide Beine abgeschlagen. Dem anderen wurde der rechte Arm, dem dritten der Kopf abgeschlagen. An dem Ort, wo dies geschah, am Kirchhof, wurden drei Steine gesetzt. An dem einen Stein fehlen die Beine, man sieht nur Kopf, Rumpf und Arme. Der andere hat bloß einen Arm; am dritten Steine fehlt der Kopf. Der vierte Sohn, welcher nachher die Wirtschaft bekam, hat die Steine setzen lassen.

Quelle: www.suehnekreuz.de