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Großkmehlen :: Reportage  ::  Artikel als PDF-Datei
Weihnachtsmann am 4. Advent in Großkmehlen schon gesichtet
21.12.2009 21:29 - [Gerd Laeser]
Blick über den winterlichen Dorfanger Blick über den winterlichen Dorfanger (2) Im Sommer schöpft man das Wasser  a u s  dem Brunnen... Sonnenschein durch ein Privatgrundstück Das Schild Skihütte ist zur Zeit Winter auf dem Kutschenberg, dem höchsten Berg im Land Brandenburg Blick vom Waldrand nach Osten über die Autobahn A 13 Schade, dass sie geschlossen war. Wir hätten es gerne gemütlich gehabt... Blick von der Skihütte über den Nordhang der Kmehlener Berge Auf dem Hohlweg unterhalb des Skihangs Ein Schneehäubchen schützt vor Erfrierungen So ein Grenzstein hat es im Winter auch nicht leicht Niederung in der Nähe der Blochwitzer Straße Winterliche Stimmung im Umfeld der Pfaffenberge Das Zentrum von Großkmehlen mit Kirche, Schloss u. Grundschule von Südwesten Von den Pfaffenbergen kommend erreichen die Ersten von uns Großkmehlen Ein Baum mit ganz natürlichem Weihnachtsschmuck
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Der Weihnachtsmann war am 4. Advent bereits in Großkmehlen unterwegs. Und weil er so viele Geschenke in seinen Rucksack nicht rein bekam, hat er sich einen großen Kremser chartern müssen. Ein Gehilfe saß neben ihm auch auf dem Kutschbock. So sahen wir, Die Niederlausitzer Wandergurken, mit weiteren Wandergästen den Bärtigen am 20. Dezember auf dem örtlichen Oberweg.

Außer einem „Glück auf den Weg“ hatte er keine Zeit für uns, denn er war bei der klirrenden Kälte sehr in Eile und auch seinen beiden Pferdchen wird es nicht allzu warm gewesen sein. Wir waren auch nicht für ein längeres Stelldichein zu haben, wollten wir doch hinauf in die Kmehlener Berge, dem einzigen Mittelgebirge Brandenburgs, da ja der höchste Berg, der Kutschenberg, leicht über 200 Meter vorweisen kann.

Nach dem obligatorischen Gruppenfoto auf dem Kutschenberg wollten wir uns in das Gipfelbuch eintragen, fanden aber auch nach längerem Suchen ein solches nicht. Um nicht den steilen Skihang abwärts laufen zu müssen auf dem glatten Schnee, wählten wir den Weg mit dem grünen Punkt und kamen so zu dem Waldrand mit herrlichem Blick in Richtung Autobahn A13 oberhalb des Ortrander Bergs. Auf dem Grenzweg liefen wir zum Auslauf des Skihangs und kletterten hinauf bis an die Skihütte zu einer Stippvisite. Dass sie geschlossen war, wussten wir ja schon bei der Planung der Tour, aber von mal Gucken wird man ja auch nicht dümmer... Weiter ging’s auf dem Hohlweg entlang und später durch den dunklen Wald, von wo aus wir nur die Wipfel der Bäume von Sonnenlicht beschienen sahen. Das Knirschen unserer Füße im Schnee hörten Rehe und Hasen wohl schon von weitem, denn sie nahmen schnell „reiß aus“, als sie uns witterten. Fluchtdistanz muss schließlich eingehalten werden...

Von der Blochwitzer Straße abbiegend fanden wir links und rechts an dem so genannten Dienstweg (früher wurden Grenzen von Zollbeamten bewacht), mehrere Grenzsteine, welche die Grenzlinie zwischen Brandenburg und Sachsen markierten.

Als Wanderer hätten wir uns gewünscht, dass es am Wegesrand Hinweise zu den Bergen gegeben hätte, an denen wir vorbei kamen (Mittagsberg, Kuckucksberg, Dietzenberg, Pfaffenberg). Auch ein Hinweis auf den Huttenberg im Sächsischen (212,1 m ÜNN) wäre nicht schlecht gewesen. Für einen „Stehimbiss im Freien“ suchten wir uns ein Plätzchen, wo sich die Sonne besonders viel Mühe in der frühen Nachmittagsstunde gab. Den Schafberg konnten wir orten, weil wir wussten, dass es dort eine alte Sprungschanze gab, vor der wir noch einmal Aufstellung zu einem Gruppenfoto nahmen. Fehlende Beruhigungsmarkierungen und Hinweise zu den „Gipfeln“ taten unserer guten Stimmung bei dem herrlichen Winterwetter aber keinen Abbruch.

Ganz herzlich möchten wir uns auch hier in der Öffentlichkeit noch einmal bei Frau Winkler bedanken. Sie ist in Großkmehlen sozusagen die gute Seele der Kirche und hat uns auch diesmal wieder die Kirchentür aufgeschlossen, um uns trotz der Kälte eine Blick in das Gotteshaus zu ermöglichen, der sich durch ihre interessanten Ausführungen schnell wieder zu einem Aufenthalt von einer halben Stunde ausdehnte. So hat sich auch diesmal der Spruch des Schmiedemeisters Kleinig von nebenan im übertragenen Sinn bewahrheitet, der auf seiner Website nach Großkmehlen mit dem Slogan einlädt, dass man für Jeden ein Eisen im Feuer habe...

Für die kleine Fotogalerie zu diesem Report haben wir extra Fotos ausgewählt, die wir nicht in die Bildergalerie hier bei „niederlausitz-aktuell.de“ einstellen werden, die aber gut zu diesem Text passen...

Die Niederlausitzer Wandergurken
Edeltraud und Gerd Laeser
Lübbenau


Weihnachtsbäumchen in einer Wochenendsiedlung am Kutschenberg

Winterstimmung im Großkmehlener Schlosspark


Großkmehlener Wasserschloss aus ungewöhnlicher Perspektive


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