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| Cottbus :: Allgemeines :: Artikel als PDF-Datei Telemedizinisches Zentrum für die Region CTK und Charité arbeiten eng zusammen 20.08.2010 15:20 - [hf] Grünes Licht für den Aufbau eines Telemedizinischen Zentrums am Carl-Thiem-Klinikum Cottbus: Heute überreichte Anita Tack, Ministerin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, den Bewilligungsbescheid in Höhe von 972.365 Euro aus Mitteln des Konjunkturpakets II der Bundesregierung. Mit dem Telemedizinischen Zentrum, so die Ministerin, werde es möglich, die medizinische Versorgung von kardiologischen Patienten in der Region Südostbrandenburg in hoher Qualität zu gewährleisten. Es sei darüber hinaus ein Beispiel für die Weiterentwicklung der Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg. Im Telemedizinischen Verbund arbeiten Carl-Thiem-Klinikum Cottbus und Charité -Universitätsmedizin Berlin eng zusammen. Eigens dafür ist ein Kooperationsvertrag im Entstehen. Und so funktioniert es: Patienten, die gemeinsam mit ihrem niedergelassenen Kardiologen oder Hausarzt an diesem Projekt teilnehmen, werden, in ihrer häuslichen Umgegung verbleibend, mit modernen medizintechnischen Geräten ausgestattet. In regelmäßigen Abständen werden wichtige Daten des Patienten, wie EKG, Sauerstoffsättigung, Blutdruck und Gewicht, mittels Kurzstreckenfunk (Bluetooth) an eine Basisstation übermittelt, die diese dann an das Telemedizinische Zentrum im Klinikum überträgt. Kardiologen werten diese Daten gemeinsam mit den niedergelassenen Haus- und Fachärzten aus, besprechen gegebenenfalls weitere therapeutische Maßnahmen und informieren den Patienten entsprechend. Zudem erhalten die Patienten ein Notrufsystem und haben die Möglichkeit, über eine einfach zu bedienende Basisstation eine Selbsteinschätzung abzugeben. In die Rundumversorgung teilen sich das Telemedizinische Zentrum des CTK und das der Charité. Für die Patienten hat diese moderne Möglichkeit der medizinischen Betreuung viele Vorteile: Sie sind mobil, können sogar in den Urlaub fahren, ihren Hobbys nachgehen. Dem Gesundheitssystem werden erfahrungsgemäß Krankenhausaufenthalte, eine Reihe von Arztkontakten oder sogar Notarzteinsätze erspart. CTK-Geschäftsführerin Heidrun Grünewald begrüßte bei der Übergabe neben dem Oberbürgermeister der Stadt Cottbus, Herrn Frank Szymanski, auch Dr. med. Friedrich Köhler vom Zentrum für kardiovaskuläre Telemedizin der Charité. „Wir freuen uns, gemeinsam einen neuen Weg der Gesundheitsversorgung in der Region beschreiten zu können und wünschen uns sehr, dass weitere Projekte der Zusammenarbeit folgen werden“, sagte Heidrun Grünewald. Foto: OB Frank Szymanski, Gesundheitsministerin Anita Tack, Heidrun Grünewald, Dr. Jürgen Krülls-Münch, Dr. Friedrich Köhler (Charite) Quelle und © Foto: Carl-Thiem-Klinikum Cottbus |
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