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| Cottbus :: Bekanntmachungen :: Artikel als PDF-Datei Hochwasserinformation: Lage weiter normalisiert - Rückbau der Sicherheitsvorkehrungen wird vorbereitet 13.08.2010 15:06 - [hf] Die Pegelstände in Cottbus sind weiter leicht zurückgegangen. Die Planung des Rückbaus der Sicherheitsvorkehrungen ist abgeschlossen. Wann mit der Umsetzung begonnen werden kann, ist offen. Die Kontrolle der Deiche liegt weiter in der Verantwortung der Fachbehörden und wird in Abstimmung und Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr und den Freiwilligen Feuerwehren auch am Wochenende fortgesetzt. An dieser Stelle muss ausdrücklich nochmals die hervorragende Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen des Wasser- und Bodenverbandes, des Landesumweltamtes und der Unteren Wasserbehörde betont werden. Das Bürgertelefon, welches von den Fachleuten der Unteren Wasserbehörde betreut wird, bleibt geschaltet (0355 612-2755). Aus aktuellem Anlass weist die Stadtverwaltung darauf hin, dass der Gaststättenbetrieb und die Aktivitäten des Fördervereins Spreewehrmühle in der Spreewehrmühle nicht beeinträchtigt sind. Auch am großen Spreewehr ist die anhaltend stark erhöhte Durchflussmenge der Spree in unserer Stadt gut zu beobachten. Die bereits vor 14 Tagen beschlossene Verlegung der ursprünglich für die Spreewehrmühle geplanten Teilveranstaltungen des Polkafestivals in den Branitzer Park und das Glad-House war aus heutiger Sicht die Vorwegnahme einer Maßnahme, die jetzt aus aktuellem Grund leider zwingend notwendig geworden wäre. Die Sperrung der Deichanlagen muss weiter aufrechterhalten werden. Die Maßnahmen haben sich als wichtig und richtig erwiesen. Zu verzeichnen sind vereinzelte Quellwasserstellen, Durchfeuchtungen und Baumabgänge an den Deichen, die mit Sandsäcken abgedichtet werden. Wir hatten teilweise Wasser im Deichvorland und rechnen am Wochenende mit weiteren Regenfällen, so dass weiterhin eine hohe Durchflussmenge der Spree bestehen bleibt. Die Sperrungen, die zur Sicherheit aufrechterhalten bleiben müssen, sind besonders zu beachten – Zuwegungen zu den Hochwasserschutzanlagen und Arbeiten an den Deichen dürfen auf keinen Fall behindert werden. Die Skadower Brücke wird im Laufe des Nachmittags für den Fahrzeugverkehr geöffnet, die Käthe-Kollwitz-Brücke und der Wernersteg bleiben komplett gesperrt, die Brücke an der Kutzeburger Mühle darf nur von Fußgängern passiert werden. Brückensperrungen sind in ihrer zeitlichen Dauer vom Pegelstand und von der Durchflussmenge abhängig. Die Brücken unterliegen einer ständigen Kontrolle. Der Führungsstab weist erneut darauf hin, dass ein Spielen an der Spree zur unkalkulierbaren Gefahr geworden ist und bittet Eltern, ihren Kindern das Spielen an der Spree und an den Hochwasserschutzanlagen zu verbieten. Oberbürgermeister Frank Szymanski dankt den Cottbuserinnen und Cottbusern für ihr umsichtiges Verhalten. Dieser Dank geht besonders an die Einsatzkräfte. Die Mitglieder des Führungsstabes, die Kameraden der Feuerwehren und des Technischen Hilfswerkes, die Polizistinnen und Polizisten, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung, der kommunalen Betriebe und besonders der LWG sowie die zahlreichen freiwilligen Helfer und ortsansässigen kleinen und großen Unternehmen haben in Tag- und Nachtschichten für die Sicherheit der Stadt gesorgt. „Diese hohe Einsatzbereitschaft und die vielen Beispiele tätiger Nachbarschaftshilfe waren beeindruckend“, stellte Frank Szymanski fest und dankt allen Beteiligten noch einmal ganz herzlich. Quelle: Stadt Cottbus Foto: Blick von der Sandower Brücke in Richtung "Kleines Spreewehr", © M. Neumann Weitere Aufnahmen von M. Neumann |
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