Nachrichten
Brandenburg
Niederlausitz
Cottbus
Spree-Neiße
Oberspreewald-Lausitz
Elbe Elster
Dahme Spreewald
Oder-Spree
Bereiche
Politik
Wirtschaft
Sport
Im Gespräch mit
Allgemeines
Kultur
Bücher, CDs, DVDs
Polizeimeldungen
Menschen der Region
Reportage
Wissen
Kommentar
Veranstaltungen
Bekanntmachungen
Kolumne
Martha spricht
Lesetipp

Exit: Wohlstand ohne Wachstum
98 Leser online
Brandenburg
Niederlausitz
Cottbus
Spree-Neiße
Oberspreewald-Lausitz
Elbe Elster
Dahme Spreewald
Oder-Spree
Bereiche
Politik
Wirtschaft
Sport
Im Gespräch mit
Allgemeines
Kultur
Bücher, CDs, DVDs
Polizeimeldungen
Menschen der Region
Reportage
Wissen
Kommentar
Veranstaltungen
Bekanntmachungen
Kolumne
Martha spricht

Exit: Wohlstand ohne Wachstum
98 Leser online
NIEDERLAUSITZ aktuell
Die Zeitung für Mitmacher
Mehr lesen ...
RSS-Feed
Bilder der Region

Forst (Lausitz)

Historische Bilder

Heinersbrück

Die Zeitung für Mitmacher
Mehr lesen ...

Forst (Lausitz)

Heinersbrück
Überblick (10730) :: Cottbus (1979)
152 Bilder aus Cottbus in 'Bilder der Region'
Zum Schreiben von Kommentaren müssen Sie angemeldet sein
Neu anmelden
152 Bilder aus Cottbus in 'Bilder der Region'
| Cottbus :: Allgemeines :: Artikel drucken Teile der ehemaligen Berliner Grenzmauer kommen an die BTU - Wissenschaftler entwickeln „Stress-Test“ für die Mauer in der Bernauer Straße 30.07.2010 12:15 - [hf] Heute werden fünf Segmente der Berliner Mauer in Vorbereitung einer Belastungsprüfung des vorhandenen Grenzmauerabschnittes der Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße an die BTU Cottbus angeliefert. Die 3,60 Meter hohen und 2,7 Tonnen schweren Stahlbetonfertigteile waren als „Vorderes Sperrelement“ Bestandteil der Berliner Grenzanlagen und werden zur Vorbereitung der später folgenden „in situ“-Tests in Berlin benötigt. Die Forschungs- und Materialprüfanlage (FMPA) und der Lehrstuhl Tragwerkslehre und Tragkonstruktion der BTU haben den Auftrag, mit diesen Elementen einen „Stress-Test“ für die Mauer in der Bernauer Straße zu entwickeln. Dadurch werden mindestens ein Paar dieser Teile in der FMPA buchstäblich kaputt gemacht. Der Mauerabschnitt im neuen Erweiterungsgelände der Gedenkstätte Berliner Mauer ist durch "Mauerspechte" nach dem Mauerfall so stark beschädigt worden, dass die Standsicherheit der Mauer rechnerisch schwer oder nur aufwändig nachzuweisen ist. Aus diesem Grund ist die Mauer in der Gedenkstätte momentan auf beiden Seiten abgesperrt und für Besucher nicht zugänglich. Die Stiftung Berliner Mauer hat nun das Ziel, die Grenzanlage im Zustand ihrer Überwindung als materielles Zeugnis, inklusive der Beschädigung durch Mauerspechte, zu erhalten. Dazu aber ist es zunächst einmal notwendig, die Standsicherheit der beschädigten Elemente nachzuweisen, da die Stiftung auch in der Verkehrssicherungspflicht steht und somit bei eventuellen Schäden haftbar gemacht werden kann. Die Prüfung durch Belastung kann bei bestehenden Bauwerken den rechnerischen Nachweis ersetzen. Dazu wird eine Last aufgebracht, die etwas größer ist als die zu erwartende höchste Belastung (in diesem Fall geht es um die Windlast). Wenn das Bauteil oder Bauwerk der Prüflast standhält, ist der Nachweis der Standsicherheit erbracht. Die fünf Grenzmauerelemente stammen von der Berliner Mauer und werden an der BTU benutzt, um eine Belastungseinrichtung für die Prüfung der Teile in der Bernauer Straße zu entwickeln. Sie haben die gleiche Geometrie und wurden zur gleichen Zeit hergestellt. Im Zuge der Entwicklung werden auch in der FMPA Mauerspechte tätig werden müssen, um einen vergleichbaren Zustand wie in der Bernauer Straße zu simulieren. Wenn die Prüftests entwickelt sind, gehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der BTU zur Gedenkstätte in die Bernauer Straße und machen dort Tests vor Ort. Wenn die Mauer dort die „Stress-Tests“ besteht, kann sie ohne Verstärkungsmaßnahmen oder Absperrungen in ihrem heutigen Zustand mit allen „Narben“ der Zeit als Denkmal erhalten bleiben. Quelle: BTU Cottbus |
Zum Schreiben von Kommentaren müssen Sie angemeldet sein
Neu anmelden
