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Direktwahl des Landrates - Gedanken und Stimmen zur Beteiligung der Bürger
25.01.2010 16:00 - [tlr]
Dieter Friese: "Eine verpasste Chance. Ich befürchte, daß es in Brandenburg keine Direktwahl des Landrates mehr geben wird."
Harald Altekrüger: "Ich hoffe, die Landesregierung macht keinen Schnellschuß und gibt der Direktwahl des Landrates auch in Zukunft eine Chance. Ich bin enttäuscht, daß die Bürger die Chance der Direktwahl nicht genutzt haben"
Beide Kandidaten der Stichwahl am gestrigen Sonntag sind der Meinung, daß viele Bürger die Aufgaben eines Landrates nicht kennen und deshalb der Wahl ferngeblieben sind.
Das Wetter kann nicht der Grund der geringen Wahlbeteiligung sein. In den Dörfern war die Wahlbeteiligung wie bei allen Wahlen sehr hoch ... zwischen 60% und 70% trotz weitaus widriger Wege zum Wahllokal als in den Städten.
Im Landesdurchschnitt lag die Wahlbeteiligung bei unter 30%.
Dieter Friese:"Wäre die Wahlbeteiligung beim ersten Wahlgang höher gewesen, hätte es keine Stichwahl gegeben."
Harald Altekrüger:"Ich bin stolz auf das Ergebnis der Stichwahl. In 6 der 11 Wahhlkreise haben mir die Bürger ihr Vertrauen ausgesprochen."

In den Pateien wird nun vermutlich diskutiert, woran es lag. Warum nicht mehr Wähler mobilisiert werden konnten.
Vielleicht sollte dort einmal darüber nachgedacht werden, Ämter wie die des Landrates klar dazustellen und darauf hinzuweisen, daß auch dieser Posten der eines "Regionalfürsten auf Zeit" ist.
Wenn Bürger genau wissen, was eben dieser "Regionalfürst" genau tut und wofür er verantwortlich ist, wäre die Wahlbeteiligung vermutlich deutlich höher.

Es ist an der Zeit, Wählern klarzumachen, daß alle politischen Ämter nur Ämter auf Zeit sind. Wer den Wählerwillen nicht respektiert hat schlechte Chancen bei der nächsten Wahl. ..... und wenn es keine wirklichen Alternativen gibt, bleiben die Wähler der Wahlurne fern.

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Kommentar von Forschtner
In Forst währe mit Sicherheit eine höhere Wahlbeteiligung möglich gewesen, wenn mann die Fuß- und Radwege ordnungsgemäß abgestumpft hätte. So konnten sicherlich viele Alte und Gebrechliche nicht zu den Wahllokalen kommen ohne sich der Gefahr eines Sturzes auszusetzen. Die Fuß- und Radwege waren spiegelglatt.

Bernd Geister


Kommentar von Gubena
Zitat: "..... und wenn es keine wirklichen Alternativen gibt, bleiben die Wähler der Wahlurne fern."

So oder ähnlich könnte man das fernbleiben des Wahlvolkes wohl beschreiben.

In vielen Meinungen die ich in Guben hören konnte, gingen die Aussagen noch weiter ins Extremere.

Sicher hat der "schlechte" Zustand der Gehwege auch hier in Guben dazu beigetragen, das viele nicht zur Landratswahl gegangen sind. Ein weiterer Grund könnte der Wahl-Marathon in den letzten Monaten sein, welcher dazu geführt haben könnte, dass die Leute keine großartige Lust hatten erneut an die Wahl-Urnen zu treten.



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