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| Beeskow :: Politik :: Artikel als PDF-Datei Bürger kritisieren steuerfinanzierte CCS-Werbekampagne und schalten Steuerzahlerbund ein 16.02.2010 17:37 - [hf] Die Bürgerinitiative (BI) „CO2-Endlager stoppen“ aus dem Raum Oder-Spree verurteilt die steuerfinanzierte Werbekampagne für die sogenannte CCS-Technologie (Carbon Capture and Storage) der Landesregierung auf das Schärfste. „Vattenfall will seinen Industriemüll aus Kohlekraftwerken gegen den Willen der Bevölkerung einlagern und wir dürfen noch die Kampagne gegen uns bezahlen.“ empört sich BI-Sprecher Udo Schulze. Die Beeskower Bürger seien fassungslos, beschreibt der BI-Sprecher die Stimmung in der vom CO2-Endlager bedrohten Region. Anstatt sich um das Wohlergehen der Bevölkerung zu kümmern, mache sich die Landesregierung zum Erfüllungsgehilfen des schwedischen Staatsunternehmens, so Schulze.„Während aus Kostengründen Spielplätze verkommen und Schwimmbäder schließen müssen, verprasst man unsere Steuern um für einen privaten Konzern gute Stimmung zu machen“, kritisiert Schulze die Pläne der rotroten Landesregierung. So gehe das nicht, meinen die engagierten Bürger und kündigten an, den Brandenburger Steuerzahlerbund einzuschalten und um eine Überprüfung des Vorhabens zu bitten. Nach Informationen der Potsdamer Neusten Nachrichten (PNN) will das „Land Brandenburg für den Energiekonzern Vattenfall den Widerstand gegen die unterirdische Kohlendioxid-Endlager isolieren“. Die Kosten für die „breit angelegte Mission“ trage nach PNN-Information der Steuerzahler. Erst vor wenigen Tagen hatte Vattenfall den Druck auf die Landesregierung erhöht. In einem Zeitungsartikel beklagte Vattenfall, mangelnde Unterstützung seitens des Landes „im Streit mit Bürgerinitiativen“. Quelle: Bürgerinitiative „CO2-Endlager stoppen e.V.“ |
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