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Sallgast :: Kommentar  ::  Artikel als PDF-Datei
Gleiches Recht für alle, oder doch nicht?
18.04.2009 23:31 - Thomas Helmholz
In Sallgast kann man zumindest was die Sicherheit des Schulweges angeht schon so seine Zweifel an dieser grundsätzlichen Aussage haben. Zwar wurden in der Zwischenzeit nach langjährigen Druck durch die Bevölkerung, die Haltestellen für die Schulbusse dichter an die Schule verlegt, aber eine eindeutige Kenzeichnung der Gefahrensituation und eine vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 30km/h fehlen immer noch. Wie gefährlich die momentane Verkehrssituation für die Grundschüler ist, zeigte der Unfall vom 10.02. diesen Jahres bei dem ein Schüler verletzt wurde.
Schaut man sich im Amt Kleine Elster zu dem auch Sallgast gehört um, stellt man fest, dass es vor der Schule in Massen eine solche Geschwindigkeitsbegrenzung gibt. Ja sogar ein Fußgängerüberweg ist vorhanden. Und das, obwohl dort nur eine Gemeindestraße vorbeiführt. Anders als in Sallgast. Hier ist es sogar eine wesentlich stärker befahrene Kreisstraße. Aber genau das scheint das Problem zu sein. Hier liegt die Zuständigkeit nämlich nicht beim Amt, sondern beim Landkreis. Und der weigert sich bisher für gleiche Verhältnisse zu sorgen. Daraus schlussfolgern könnte man, dass die Grundschüler in Sallgast weniger schutzbedürftig sind als ihre Altersgenossen in Massen. Wenn aber wieder etwas passiert , will keiner etwas gewusst haben. Nur gut, dass es dann Verwaltungsvorschriften gibt, hinter denen man sich verstecken kann.


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Kommentar von franz kaffka
In der Zwischenzeit wurde die Beschilderung "Achtung spielende Kinder" und auch Tempo 30 angebracht, so das jetzt annähernd gleiche Verhältnisse herrschen. Auf Nachfrage bei der Kreisverwaltung kam heraus, dass bei einem nochmaligen Vor Ort Termin die aktuelle Verkehrssituation doch angepasst werden musste. So wie schon seit langen von einigen Bürgern der Gemeinde gefordert. Mit den vorgenannten Maßnahmen sind zumindest gute Vorraussetzungen für einen sicheren Schulweg geschaffen. Jetzt liegt es in der Verantwortung jedes einzelnen Verkehrsteilnehmers, sich entsprechend zu verhalten.



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