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Mühlberg :: Allgemeines  ::  Artikel als PDF-Datei
Bauministerium hilft Mühlberg nach Sturmschäden
25.05.2010 19:29 - [hf]
Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger: „Wir wollen in Mühlberg unterstützen, um Sturmschäden schnell zu beheben.“ Privaten Hausbesitzern rät der Minister, sofort die Versicherungen zu kontaktieren und die Schäden möglichst selbst mit Bildern zu dokumentieren. An die Versicherungen appellierte Vogelsänger: „Die Versicherer sollten hier kulant sein und schnell helfen, damit private Hausbesitzer nicht unter undichten Dächern sitzen müssen.“

In der Kleinstadt Mühlberg hatte gestern eine Windhose zahlreiche Dächer abgedeckt und für erhebliche Sachschäden gesorgt. Auch der Turm der im Sanierungsgebiet liegenden Klosterkirche wurde stark beschädigt. Im Ort ist kaum ein Gebäude ohne Sturmschäden, die Straßen sind mit Dachziegeln übersät, der Park in der Stadt ist vollkommen zerstört. Die Oberförsterei Herzberg aus dem Betriebsteil Doberlug-Kirchhain des Landesbetriebs Forst Brandenburg bot ihre Hilfe bei der Beseitigung der Sturmschäden an, was von der Bürgermeisterin des Ortes dankbar angenommen wurde. So werden nach Abschluss der heutigen Koordinierungsarbeiten des Krisenstabs ab morgen früh vier Waldarbeiter mit einem kräftigen Forstseilschlepper die Aufräumarbeiten unterstützen. Dabei werden unter anderem Straßen freigeschnitten und die Zufahrt zur Kita beräumt. Ein Großhacker mit einem Hackschnitzelzug verarbeitet das Schadholz sofort zu Hackschnitzeln, weil deren Aufarbeitung zu lange dauern würde. Die Schadholzmenge ist im Augenblick noch nicht überschaubar. Sollten größere Holzstämme anfallen, für die keine Lagerkapazität gefunden wird, wird der Doberlug-Kirchhainer Betriebsteil mit weiterer Räumtechnik Holz abtransportieren. Nach vorsichtiger Schätzung werden die Aufräumarbeiten vier Wochen beanspruchen.

In Frankfurt (Oder) steht die 2003 vom Ministerium mit 620.000 Euro geförderte Hochwasserschutzanlage am Holzmarkt möglicherweise vor ihrer ersten Bewährungsprobe. Die in die Mauer der Promenade einsetzbaren Barrieren sollen verhindern, dass Wasser in die Altstadt fließt.

Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

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